

Der baden-württembergische Schraubenkonzern Adolf Würth hat das IT-Unternehmen Salt Solutions mit der Einführung von SAP EWM (Extended Warehouse Management) als Lagerverwaltungssystem am Standort Künzelsau-Gaisbach beauftragt. Dort entsteht bis zum Frühjahr 2013 für etwa 60?Mio.?EUR ein neues Verteilzentrum.
Das besondere Augenmerk des Projekts liegt auf der Integration der Technik, wie beispielsweise zwei Shuttle-Lagern, sowie dem Einsatz von Pick-by-Voice, Pick-by-Light und mobilen Datenterminals bis hin zur vollautomatischen Palettierung.

Seit Anfang der Woche liefert die Drogeriemarktkette DM von einem neuen Logistikstandort in der Karlsruher Oststadt aus. Das Verteilzentrum für Baby- und Kleinkindtextilien mit einer Lagerfläche von 11 000 Quadratmeter und 50 Mitarbeitern versorgt die 920 Märkte des Unternehmens in ganz Deutschland, die diesen Sortimentsbereich führen.
Aurelis investierte knapp 11 Millionen Euro in den Standort. DM mietet den Gebäudekomplex langfristig. Das Verteilzentrum sei so ausgelegt, dass es steigende Warenmengen bewältigen könne, sagt Christian Bodi, als Geschäftsführer verantwortlich für den Bereich Logistik.

Nahrungsmittelhersteller Mars arbeitet derzeit an einem neuen Kooperationsprojekt. Beteiligt werden sollen außer der Industrie auch Handel und Logistikdienstleister. Die Partner treffen sich noch in diesem Jahr, um die Rahmenbedingungen der Kooperation zu vereinbaren.
Nach Ansicht von Romald ¬Heuvelmans, Leiter der Kundenlogistik bei Mars, liegt die Zukunft in der Kombination von horizontalen und vertikalen Kooperationen, also sowohl zwischen Industrieunternehmen untereinander als auch zwischen Industrie, Handel und Dienstleistern.

Rund 6000 Kühlcontainer für Obst und Gemüse (O+G) sollen innerhalb des Hafens Rotterdam von der Straße auf das Binnenschiff verlagert werden. Darauf haben sich Logistikdienstleister und Fruchtimporteure verständigt.
Nach LOG.Kompass-Informationen unterstützen die Unternehmen Bakker Barendrecht, Hillfresh, De Jong Coldstores sowie Hispa Fruit und Olympic Fruit das Projekt. Der O+G-Transport soll durchgängig containerisiert werden.

Zum Jahresende erwarten die Onlineversandhändler einen deutlichen Umsatzzuwachs. Nach einer Umfrage der CEG Creditreform Consumer GmbH und des Bundesverbandes des Deutschen Versandhandels (bvh) wollen rund 70 Prozent der über 18-Jährigen ihre Weihnachtsgeschenke online bestellen – also über das Internet oder mobile Shopping-Plattformen.
Die Top 5 der beliebtesten Warengruppen beim Weihnachtsgeschenkekauf sind: Bekleidung, Textilien, Schuhe (43 Prozent), Unterhaltungselektronik, Medien (36 Prozent), Spielwaren (33 Prozent), Computer und Zubehör (24 Prozent), Gutscheine (23 Prozent).

Die Turbulenzen auf dem Solarmarkt wirken sich verstärkt auf das Geschäft der Logistikdienstleister aus. Die Rieck Logistik-Gruppe verzeichnet zunehmend ausgeprägte Schwankungen im Absatz der Modulproduzenten. „Eine verlässliche Kapazitätenplanung anhand von Prognosen ist schwierig geworden. Es kommt verstärkt zu deutlichen Abweichungen“, berichtet Rieck-Key-Account-Manager Gunnar Mickeleit-Jung.
„Die knallharte EU-Sparpolitik wirkt sich auf die Solarförderung aus. Hinzu kommt der Preisdruck von asiatischen Produzenten“, erklärt Rieck-Manager Mickeleit-Jung. Beides lässt den Absatz deutscher Hersteller schrumpfen und beschleunigt die bevorstehende Konsolidierung.

Die Bundesvereinigung Logistik (BVL) und die Beratung ROI Management arbeiten an einer Studie zu alternativen Transportwegen von China nach Zen¬tral- und Osteuropa. Dabei werden vor allem die Häfen unter die Lupe genommen. Ziel ist es, die Häfen zu ermitteln, die eine schnelle und kosteneffiziente Versorgung osteuropäischer Werke erlauben.
Die Untersuchung startet in diesem Monat. Es werden diverse Transportwege über verschiedene Häfen evaluiert. Die Studie beschränkt sich nicht auf die reine Seeumschlagzeit, sondern bezieht auch die Intermodalität der Verkehrsanschlüsse sowie die Komplexität der internen Hafenvorgänge mit ein.

Da sich die Einführung des Modernisierten Zollkodex in der EU noch auf viele Jahre verzögern dürfte, will die EU-Kommission jetzt einen Teil „herausbrechen“ und möglichst schon 2012 in Kraft setzen. Dabei handelt es sich um die „zollrechtliche Luftfracht-Sicherheitsinitiative“ mit den Vorabanmeldefristen für die Risikobewertung durch den Zoll.
Bisher mussten die Airlines Sendungen aus Drittstaaten erst vier Stunden vor Eintreffen auf dem EU-Flughafen vorab anmelden. Dann ist das Flugzeug auf langen Strecken jedoch bereits in der Luft. Geplant sind jetzt vier Stunden vor dem Abheben.

Negative Kommunikation in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Co ist eine der größten Ängste in der Logistikbranche. Manche Unternehmen ziehen daraus den Schluss, lieber nicht in diesen Medien präsent zu sein. Das zeigte sich beim Social Media Day, den die DVZ Deutsche Logistik-Zeitung Ende November in Hamburg veranstaltete.
Den Druck durch soziale Medien bekam Lufthansa Cargo zu spüren. Die Tierschutzorganisation Peta hatte Anfang 2010 das Unternehmen aufgefordert, die Transporte von Hunden und Katzen zu Tierversuchen aus den USA in europäische Forschungszentren einzustellen. Innerhalb kürzester Zeit wurde über Facebook eine Massen-Mailing-Kampagne an den damaligen ...

Das US-amerikanische Unternehmen Boeing hat die Zusammenarbeit mit dem Logistikdienstleister New Breed Logistics im zivilen Flugzeugbau erweitert. Der Serviceprovider aus North Carolina plant, bestellt, lagert und distribuiert Befestigungselemente von 20 Herstellern.
Die Partnerschaft zwischen beiden Unternehmen besteht schon länger: Seit 2006 ist der Dienstleister Lead Logistics Provider für die Endfertigung des Boeing-Modells Dreamliner in Everett, Washington.

Der Suchmaschinenanbieter Google will offenbar in den Onlinehandel einsteigen und dem Marktführer Amazon Konkurrenz machen. Das berichtet das „Wall Street Journal“. Demnach führt Google Gespräche mit Einzelhändlern, um gemeinsam einen Lieferservice aufzuziehen.
Hintergrund ist dem Bericht zufolge, dass Kunden immer häufiger ihre Artikel bei Amazon direkt suchen und die Suchmaschine umgehen. Der Internethändler bietet einen Lieferservice bereits an. „Amazon Prime“ verspricht für eine einmalige Jahresgebühr von 29 EUR in Deutschland oder 79 USD in den USA eine schnelle Lieferung ohne Mindestbestellwert.

Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, will das Tempo bei seinem Unternehmen in Sachen Klima- und Umweltschutz noch mal forcieren. Grube kündigte in seiner Rede auf dem 28.?Deutschen Logistik-Kongress an, den Anteil regenerativer Energien am Stromverbrauch des Konzerns von derzeit 20 Prozent bis 2014 auf 35 Prozent hochzuschrauben – zulasten von Kohle und Kernenergie.
Auch im Lärmschutz will Grube mit Hilfe eines Förderprogramms kräftig investieren und Waggons auf Flüsterbremsen umrüsten lassen. Allerdings ergebe eine rein nationale Umrüstungsaktion wenig Sinn – Grube forderte die EU auf, ein entsprechendes Förderprogramm aufzulegen.

Rhenus sieht im Gesundheitsbereich noch viel Potenzial für logistische Dienstleistungen. Der Logistikdienstleister will die Akteure in diesem Geschäftsfeld stärker in Richtung der Krankenhäuser vernetzen. Dabei kann das Unternehmen vor allem durch sein Transportnetz punkten.
Rhenus ist seit zehn Jahren im Healthcare-Segment aktiv und betreibt dafür ein Netz von zehn Logistikzentren in Deutschland. Der Umsatz im Gesundheitsmarkt liegt derzeit im zweistelligen Millionenbereich.

Der Paketdienst Hermes steigt in das Päckchensegment¬ ein. Die Tochter der Hamburger Otto Group bietet¬ Privatkunden den Päckchenversand für 3,80 Euro an. Dafür müssen sie den Paketschein im Internet kaufen. Da das Internetpäckchen bei der Deutschen Post 3,90 Euro kostet, läutet Hermes damit eine neue Runde im Wettbewerb um die Privatkunden ein.
Die Vorgeschichte: Erst im vergangenen Frühjahr hatte Hermes die Absicht bekräftigt, die Deutsche Post als Marktführer im Paketgeschäft mit Privatkunden überrunden zu wollen. Um die steigenden Transportmengen bewältigen zu können, baut der Paketdienstleister die Infrastruktur für rund 120 Millionen aus.

Unterschiedliche Signale sendet derzeit die für die Luftfrachtanbieter so wichtige Halbleiterbranche. Großanbieter Intel teilte den Analysten mit, dass die Zulieferer wohl auf absehbare Zeit „sehr niedrige Bestände“ vorhalten würden.
Anlass zur Sorge besteht für die Luftfrachtanbieter aber nicht. Denn der Bestandsabbau ist laut Intel auch eine Folge der rückläufigen Luftfrachtraten. Die Hersteller gewinnen damit bei diesem Thema mehr Flexibilität.
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