Darüber spricht die Branche

Brax lässt Fläche für Logistik ausbauen

Der Bekleidungshersteller Brax/Leineweber erweitert seine Logistikkapazitäten am Hauptsitz Herford. Im Juni 2011 soll der Standort in Ostwestfalen die zentrale Drehscheibe für die Belieferung sämtlicher Kunden in rund 60 Ländern weltweit sein. Für mehr als 10 Millionen Euro entsteht zurzeit ein Hochregallager mit vollautomatischer Lagerlogistik.

Amazon baut Zentrum in NRW

Der Online-Versandhändler Amazon plant einen neuen Standort in Nordrhein-Westfalen. Der erste Schritt ist die Eröffnung eines 60.000 Quadratmeter großen Logistikzentrums in einem bereits bestehenden Gebäude in Werne im September. In einem zweiten Schritt soll dann im kommenden Jahr ein neues Logistikzentrum in Nordrhein-Westfalen bezogen werden.

M-Commerce ist im Kommen

Das Smartphone wird dem Mobile Shopping entscheidende Impulse geben. 71 Prozent der heutigen Nutzer werden das Internet dadurch intensiver nutzen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Go smart 2012: Always in touch“, die von der Otto Group und Google in Auftrag gegeben wurde. Heute besitzen bereits 11 Prozent der Deutschen ein Smartphone, weitere elf Prozent wollen sich ein solches Gerät in den nächsten zwei Jahren anschaffen.

Rewe bleibt bei „manuell“

„Wir arbeiten in unseren Lagern fast nur klassisch manuell“, sagt Rewe-Logistikleiter Thomas Kahlmann. Der Handelskonzern strukturiert gerade seine Logistik neu. Auch die Lager, die Rewe jetzt neu baut, sollen größtenteils manuell ausgelegt sein. Dazu Prof. Michael ten Hompel, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik: „Automatisierung wird oft überschätzt.“ Den Menschen zeichne vor allem beim Handling einer Vielzahl von Artikeln seine Flexibilität aus.

Tief bei US-Logistikausgaben

Ein ernüchterndes Fazit für 2009 zieht der US-Logistikverband CSCMP: Die Logistikausgaben in den USA sind im Vergleich zu 2008 um 224 Milliarden US-Dollar gefallen und liegen mittlerweile nur noch bei 1,1 Billiarden US-Dollar. Damit haben sie mit einem Anteil von 7,7 Prozent am Bruttoinlandsprodukt (BIP) einen historischen Tiefstand erreicht. „Die Wirtschaft zeigt aber stärkere Zeichen der Erholung. Wir werden bis Jahresende sogar Kapazitätsengpässe haben“, sagt Rosalyn Wilson vom CSCMP.

RFID-Startpaket für den Textilhandel

In Kooperation mit dem Modeunternehmen Gerry Weber haben der RFID-Anbieter RF-iT Solutions und die IT-Berater der Pranke GmbH ein Paket für das Bestandsmanagement im Einzelhandel geschnürt. Von Sommer an versendet Gerry Weber sämtliche Artikel mit RFID-Etiketten.

Unplanbarkeit macht Logistikern Probleme

Der Kunde wird für den Handel immer unkalkulierbarer. „Es ist kaum noch möglich, belastbare Bedarfsprog­nosen aufzustellen“, berichtet Dr. ­Michael Krings, Geschäftsführer Logistik bei Douglas. „Wenn die Logistik eine Lösung bereitstellen will, kann aus der Beschaffung niemand mehr sagen, welches Volumen zu erwarten ist.“

Amazon kommt Otto zuvor

Erst kürzlich hat Hans-Otto-Schrader, Vorstandschef der Otto Group, öffentlich über die Wiederbelebung des Online-Lebensmittelmarkt-Konzepts nachgedacht. Nun geht Amazon mit einem Angebot an den Markt. Seit dem 1. Juli liefert Amazon frische und verpackte Lebensmittel aus. Dabei können die Interessenten aus 35.000 Artikeln auswählen, die von Amazon selbst oder von rund 60 Unternehmen auf der Online-Plattform angeboten werden. Die Food-Sendungen sollen im Übernacht-Service geliefert werden.

Türkei führt 2D-Codes ein

Die Türkei hat Datamatrix-Codes für Medikamente eingeführt. Damit ist sie das erste Land, das die vollständige Rückverfolgbarkeit von Arzneimitteln vorschreibt. Bis Ende 2010 soll das System in der gesamten Lieferkette bis in die Apotheken greifen. „Wir werden stärker in die Verantwortung gezogen“, sagt Beytullah Özdemir von DHL Supply Chain in der Türkei. Denn nun seien die Logistiker nicht mehr nur für die Lagerung und Verteilung zuständig, sondern auch für die korrekte Auszeichnung.

VW in Baunatal plant Logistikzentrum

Die VW-Werksleitung in Baunatal will ein Logistikzentrum für die Produktionsversorgung bauen. Es soll in unmittelbarer Nähe des Original Teile Centers entstehen. Von der neuen Halle aus soll dann sämtliches Material an das Werk in Baunatal geliefert werden. Dies sagte ein Sprecher des Unternehmens gegenüber LOG.Kompass.

Emissionshandel wird sich ausdehnen

Beim Ausbau der Verkehrsinfrastruktur gewinnt der Umweltschutz weiter an Gewicht. Dadurch erhöhen sich künftig auch die Kosten für Logistik. Dies schreibt die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) in ihrer Studie „Transportation&Logistics 2030, Vol. 2“. Der Emissionshandel werde sich nicht nur auf den Flugverkehr beschränken, sondern auf die Schifffahrt und weitere Bereiche der Logistik ausgedehnt.

Familienunternehmen sind in Krisen stabiler

In schlechten Zeiten helfen langfristige Orientierung, Unternehmenskultur, motivierte Mitarbeiter und eine hohe Eigenkapitalquote: Familienunternehmen bewältigen die Wirtschaftskrise besser als börsennotierte. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Beratung Auxilion. Neun von zehn sagen, dass Familienunternehmen resistenter gegenüber Wirtschaftsabschwüngen sind. Als einen Grund dafür nannten fast alle deren langfristige Orientierung. Dies bringe Stabilität.

Wal-Mart dirigiert Logistik

Die US-Handelskette Wal-Mart will die Logistik für ihre Zulieferer übernehmen. Ziel ist die Kostensenkung im stagnierenden bis rückläufigen US-Markt. Der Umsatz der Kette im Heimatmarkt war 2009 um 1,1 Prozent auf rund 405 Milliarden US-Dollar gesunken. Es bliebe den Lieferanten überlassen, ob sie mitmachen. Angesichts der Marktmacht dürften diese aber kaum Alternativen haben, meinen Experten.Verrantwortlich für das Projekt ist Transportchef Kelly Abney.

Nestlé formuliert Beschaffungsrichtlinien

Der Lebensmittelkonzern Nestlé arbeitet derzeit nach eigenen Angaben am Aufbau einer verantwortungsbewussten Lieferkette. Dazu ist das Unternehmen eine Partnerschaft mit der Non-Profit-Organisation The Forest Trust (TFT) eingegangen. Nestlé hat neue Beschaffungsrichtlinien formuliert. Die Leistung der Lieferanten soll daraufhin überprüft werden.

Leitfaden für Nachhaltigkeit

In einem gerade veröffentlichten Praxisleitfaden werden Bausteine beschrieben, wie man Nachhaltigkeitsprojekte im Fuhrpark und bei der Auswahl von Verkehrsträgern und Transportpartnern anstoßen kann. „Die Broschüre enthält Tipps, wie man auf einfachen Wegen die ersten Schritte gehen kann“, verspricht Prof. Heike Flämig von der TU Hamburg-Harburg.

Projektfracht: Billiger wird es nicht mehr

Projektspediteure und Anlagenbauer sollten die Raten-Baisse in der Seefracht nutzen, um sich Frachtraum für größere Verladungen zu sichern. Wer weiter abwartet und hofft, dass die Transportpreise weiter fallen, könnte „sich die Finger verbrennen“, warnt Fred Bedford, Vorstandsmitglied bei der niederländischen Schwergutreederei Jumbo Shipping.

Europas größtes Lager steht in Philippsburg

Der Reifenkonzern Goodyear Dunlop hat die letzte Baustufe seines europäischen Zentrallagers am Produktionsstandort in Philippsburg abgeschlossen. Das Unternehmen verfügt dort nun über 112 000 Quadratmeter Lagerfläche. Es ist nach eigenen Angaben das größte Logistikzentrum in Europa.

Köhlers letzte Botschaft: Transport ist zu billig

Es war eine der letzten öffentlichen Reden von Horst Köhler vor seinem Rücktritt als Bundespräsident . „Ich halte es aus Umweltsicht schlicht für mangelhafte Logistik, wenn heutzutage Milch und einfache Milchprodukte zwischen Erzeugerstandorten hin- und hergefahren werden“, sagte er auf dem Weltverkehrsforum in Leipzig. Köhler warb für Clusterbildung in der Industrie sowie regionale Wirtschaftskreisläufe.(Foto: ddp)

Daimler baut Standort Molsheim aus

Der weltgrößte Nutzfahrzeughersteller Daimler baut seinen Standort im französischen Molsheim aus. Dort wird ein Entwicklungszentrum für Speziallastwagen errichtet, wie der Konzern am Mittwoch in Stuttgart mitteilte. Es sollen 42 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Schwan-Stabilo erweitert Kommissionierung

Der Schreibwarenhersteller Schwan-Stabilo hat eine neu errichtete zweigeschossige Pick-by-Light-Kommissieranlage im Distributionszentrum in Weißenburg in sein SAP LES integriert. Die Anlage besteht aus 342 Durchlaufkanälen, die je zwischen 3 und 4 Behälter aufnehmen können. Der IT-Dienstleister Inconso war für die Errichtung und Integration der neuen Anlage verantwortlich.

Goodyear Dunlop nimmt Zentrallager in Betrieb

Der Reifenkonzern Goodyear Dunlop hat die letzte Baustufe für sein europäisches Zentrallager am Standort Philippsburg abgeschlossen. Die erweiterte Anlage wurde jetzt offiziell in Betrieb genommen. Damit stehen dem Unternehmen 112 000 m² Lagerfläche an dem Produktionsstandort zur Verfügung. Nach eigenen Aussagen ist die Anlage damit das größte Logistikzentrum in ganz Europa.

Bahnfrachtnetz offen für Verlader

Neben Bahngesellschaften sollen auch andere Unternehmen Trassen im geplanten vorrangigen EU-Bahnfrachtnetz beantragen können. Dafür hat sich der Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments (EP) in zweiter Lesung ausgesprochen. Die Europaabgeordneten erneuerten ihre Forderung, wonach für jeden Korridor eine einzige Anlaufstelle (One-Stop-Shop) eingerichtet wird. Diese soll es Antragstellern ermöglichen, in einem einzigen Vorgang Fahrwegtrassen zu beantragen.

Frankreich: Chemie und Pharma bezahlen am meisten

Die Logistikkosten sind in Frankreich 2009 über alle Branchen hinweg kontinuierlich gestiegen. Das geht aus einer aktuellen Benchmarking-Studie des Logistikverbandes Aslog hervor. Am meisten Geld verschlingt der Transport.

Schweiz: Studie deckt Infrastrukturengpässe auf

In der Verkehrsinfrastruktur der Schweiz drohen mittelfristig Engpässe. Darauf verweist die „Logistikmarktstudie Schweiz 2010“. Ohne Maßnahmen seien für 2020 auf 400 Kilometern des 1800 Kilometer langen Schweizer Autobahnnetzes Überlastungen programmiert. Das teilt Prof. Wolfgang Stölzle, Leiter des Lehrstuhls für Logistikmanagement an der Universität St. Gallen, in dem Bericht mit.

KN distribuiert für H&M

Wie LOG.Kompass aus gut informierten Kreisen erfuhr, soll Kühne + Nagel (KN) künftig Distributionsaufgaben für Hennes & Mauritz (H&M) übernehmen. KN wollte dies auf Anfrage nicht kommentieren. Damit verpflichtet die schwedische Modekette neben DHL und Logwin einen dritten Dienstleister für ihr Zentrallager in Hamburg-Allermöhe.

Versorgung der deutschen Industrie ist gefährdet

Den deutschen Herstellern drohen offenbar Lieferengpässe. Das geht aus einer Blitzumfrage der Beratung Roland Berger unter Einkaufsleitern von 19 Produzenten hervor. Etwa drei Viertel der Befragten bezeichnen die Situation als kritisch. Besonders häufig treten Probleme bei Elektronikkomponeneten auf.

BASF baut Terminal aus

Am 12. Mai 2010 startet BASF in Ludwigshafen mit dem Spatenstich die dritte Ausbaustufe seines Kombi-Terminals. Damit wird die bestehende Kapazität von rund 300.000 Umschlägen pro Jahr noch einmal um rund 200.000 erweitert. Das Terminal betreibt die KTL Kombi-Terminal Ludwigshafen GmbH.

Freie Software für Risikomanagement

In Kooperation mit dem Wirtschaftsinformatik-Lehrstuhl der TU München von Prof. Helmut Krcmar entsteht eine Open Source Software (OSS) für das Supply-Chain-Risikomanagement. Sie könnte branchenübergreifend zum Einsatz kommen und werde zum kostenlosen Download über das Portal Open-SCRM.org zur Verfügung stehen, verriet Diplom-Logistiker Tobias Engel LOG.Kompass.

BMW will die Logistikkosten in Südafrika senken

Der Münchner Autobauer BMW will die Logistikkosten für die Versorgung seiner Produktion in Südafrika in den kommenden anderthalb Jahren um 30 Prozent senken. Das kündigte der Direktor des Werks in Rosslyn, Knudt Flor, an.

Handelsunternehmen prüfen gemeinsame Auslieferung

Noch in diesem Jahr soll ein Forschungsprojekt namens „Urban Retail Logistics“ starten. Initiator ist das Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik. Daran beteiligen sich die Handelsunternehmen Metro, Rewe und Lekkerland. Sie wollen Möglichkeiten ausloten, ob und wie eine gemeinsame Belieferung ihrer Filialen möglich ist. Mit ersten Ergebnissen ist laut Fraunhofer IML Anfang des kommenden Jahres zu rechnen.

Studie: Extreme Wetterlagen bedrohen zunehmend die Logistik

Die Logistikwirtschaft muss mehr unternehmen, um die Lieferketten vor plötzlichen Störungen etwa bei Extremwetterlagen zu schützen. Das ist ein Ergebnis einer gemeinsamen Studie des niederländischen Forschungsinstituts TNO mit der Universität Tilburg, dem Logistik- und Verladerverband Evo sowie dem Güterkraftverkehrsverband TLN.

Studie: Lieferengpässe gefährden den Aufschwung

Lieferengpässe im produzierenden Gewerbe gefährden zunehmend den wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland. Das ist das Ergebnis einer Blitzumfrage, von Roland Berger Strategy Consultants unter Einkaufsleitern im produzierenden Gewerbe. In den vergangenen Wochen hat sich die Versorgungssituation in vielen Unternehmen drastisch verschlechtert; der normale Ablauf der Produktion ist zunehmend bedroht, teilen die Berater mit.

Metro fürchtet keine Engpässe

Beim Handelskonzern Metro kommen nur ein Zehntel der Waren aus Übersee, 90 Prozent davon wiederum mit dem Schiff. „Derzeit hat das Flugverbot keine Auswirkungen“, sagte ein Sprecher am Montag auf Anfrage von LOG.Kompass. Das Basissortiment sei davon sowieso nicht betroffen, maximal könnte es in den nächsten Tagen zu Lieferengpässen bei exotischen Fischspezialitäten kommen. (Foto: Kümmerlen)

BMW spürt Flugverbot

Das Flugverbot hat auf die Logistikketten in Industrie und Handel bisher fast keine Auswirkungen. Während bei Volkswagen nach eigenen Angaben die Versorgung der Werke noch absolut reibungslos verläuft, können beim Autobauer BMW derzeit wichtige Komponenten wie Getriebe nicht in die USA transportiert werden. (Foto: BMW)

Studie: Produktion und Logistik bergen massive Einsparpotenziale

Durch eine engere Verzahnung von Produktion und Logistik können deutsche Unternehmen ihre Kosten in diesem Bereich um bis zu 30 Prozent senken. Das ist das Ergebnis der aktuellen Studie „Standortvorteil Deutschland – Erfolgsfaktor integrierte Produktion & Logistik“, die heute auf dem 19. Deutschen Materialflusskongress an der TU München präsentiert wurde. Damit wäre eine durchschnittlichen Senkung der Gesamtkosten um rund 10 Prozent verbunden.

Otto baut Lager in Haldensleben

Die Hamburger Otto Group baut ihren Standort in Haldensleben aus. Im Gewerbegebiet Südhafen wurde mit dem Bau eines Lagers begonnen. Die Investition beträgt rund 23 Millionen Euro. In dem Lager will das Unternehmen vom kommenden Jahr an Waren der Otto Group, aber auch externer Kunden lagern. (Foto: Otto Group)

Kühne + Nagel übernimmt Distribution für Continental Tyres in Thailand

Kühne + Nagel hat mit der Continental Tyres (Thailand) Co. Ltd. einen Vertrag über die Reifendistribution geschlossen. Wie der Logistikanbieter mitteilt, unterstützt Kühne + Nagel Continental Tyres im Geschäft mit Orginalteilen und Anschlussgeschäften in Thailand.

Knappe Bestände bei Elektronikteilen

Elektronikzulieferer sind derzeit zurückhaltend beim Bestandsaufbau. Zu dieser Einschätzung kommt das Marktforschungsunternehmen iSupply. Demzufolge kann es zu Lieferengpässen kommen. (Foto: Heraeus Holding)

Fiege übernimmt Logistikauftrag für Claas

Die Claas Selbstfahrende Erntemaschinen GmbH, Harsewinkel, hat mit der Fiege Gruppe einen Logistikvertrag zur sequenziellen Belieferung für komplexe Baugruppen unterzeichnet. Der Logistikdienstleister aus Greven wird ab Mitte dieses Jahres spezielle Motorbaureihen/Dieselmotoren des weltweit tätigen Erntemaschinenherstellers in Greven-Reckenfeld umschlagen und teilweise veredeln.

Kühne + Nagel übernimmt Logistik für AkzoNobel

Die Kühne + Nagel International AG übernimmt die Logistik für den Farbenhersteller AkzoNobel Decorative Coatings in Spanien. Wie K + N mitteilt, betrifft der Auftrag das Distributionslager des Herstellers in Saragossa.

Grube: „Alle Logistikstandorte bleiben bestehen“

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Rüdiger Grube, hat zugesichert, dass in Rheinland-Pfalz alle Standorte der Logistiksparte DB Schenker Rail erhalten bleiben.

Optimismus auf der Logimat

In wirtschaftlich schwierigem Umfeld öffnete die diesjährige Logimat am Montag ihre Pforten. Doch trotz der turbulenten Zeiten verzeichnete die Messe einem Videobericht der DVZ zufolge in diesem Jahr einen Zuwachs bei den Ausstellern: 760 Unternehmen aus allen Bereichen der Intralogistik stellten ihre Produkte und Dienstleistungen vor – das sind gut 6,6 Prozent mehr als im vergangenen Jahr.

Tesco lagert lieber selbst

Die Supermarktkette Tesco restrukturiert ihre Logistik im Nordwesten Englands. Das Unternehmen hat entschieden, sein Distributionszentrum in Middleton bei Manchester im Juli zu schließen. Die Anlage betreibt bisher Wincanton. Stattdessen wird Tesco in Widnes (Cheshire) ein doppelt so großes Warenlager anmieten. Interessant: Das neue rund 50.000 Quadratmeter große Logistikzentrum will der Händler in Eigenregie betreiben. (Foto: Tesco)

Hermes feilt an Handelslogistik

Mit der Verbindung der logistischen Strukturen zwischen Versand- und Stationärhandel beschäftigt sich zurzeit das Management des Lagerlogistik-Dienstleisters Hermes Fulfilment (HF). Die bisherigen Planungen, auf dem Gelände des Logistikzentrums Haldensleben eine sogenannte Multi- Channel-Anlage zu errichten, liegen jedoch zurzeit auf Eis. (Foto: Hermes)

Interesse an Übernahmen steigt

Das Geschäft mit Fusionen und Übernahmen (M&A) in Transport und Logistik kommt allmählich wieder in Schwung. Das geht aus einer aktuellen Analyse von KPMG hervor. Nachdem es 2009 deutlich weniger Deals gab als 2008 und bei den Übernahmen auch weniger gezahlt wurde, zeichnet sich für 2010 eine Erholung ab.

Sky Deutschland übernimmt Loxxess Medienlogistik

Sky Deutschland übernimmt mit sofortiger Wirkung die Loxxess Medienlogistik GmbH, eine Gesellschaft des Logistikers Loxxess. Damit kehrt die Medienlogistik wieder unter das Dach des Pay-TV-Unternehmens zurück. Gleichzeitig schließt Sky mit Loxxess einen langfristigen Dienstleistungsvertrag über umfangreiche Logistik und Customer Care Leistungen.

Logistik-Barometer steigt

Die Februarbefragung für den Logistik-Indikator ergab einen Anstieg des Logistikklimas um zwölf Indexpunkte. Mit einem Stand von 114,3 Zählern liegt der Wert jetzt deutlich über der neutralen 100er-Marke. Der bereits wieder recht günstige Gesamtwert wird jedoch massiv von der positiven Erwartungshaltung für die weitere Entwicklung in den kommenden zwölf Monaten getrieben. Der Logistik-Indikator wird vom Institut für Weltwirtschaft (IfW) an der Universität Kiel für die Bundesvereinigung Logistik (BVL) berechnet.

Mönchengladbach wird Standort für Esprit-Logistikzentrum

Mönchengladbach wird Standort für ein europaweites Logistikzentrum des Modekonzerns Esprit. Von dort will das Unternehmen vom Ende dieses Jahres an seine Ware an Kunden in Deutschland und Europa liefern. Das teilte der Logistikdienstleister Fiege am Mittwoch im münsterländischen Greven mit.

LogistikRuhr ist Spitzencluster

Das Effizienzcluster LogistikRuhr hat den Spitzenclusterwettbewerb der Bundesregierung gewonnen. Damit sichert sich das Konsortium mit den Partnern aus Nordrhein-Westfalen und Hessen Fördergelder von 40  Millionen Euro für die kommenden fünf Jahre. Zu dem Cluster gehören 124 Unternehmen sowie 18 Forschungs- und Bildungseinrichtungen. (Foto: BMBF)

Lieferanten bevorzugen KLT

In der Automobilindustrie zeichnet sich ein Trend ab hin zur häufigeren Verwendung von Kleinladungsträgern statt Großgebinden wie Gitterboxen. Während die Hersteller oftmals noch ihre spezifischen Behälter verwenden, forcieren gerade Lieferanten der ersten und zweiten Stufe immer mehr den Kleinladungsträger. (Foto: VW)

Nike: Lieferkette ohne Abfall

Der Sportartikelhersteller Nike arbeitet an einer Lieferkette, entlang derer kein Abfall mehr entsteht. Dazu sollen durchgängig Produkte und Materialien verwendet werden, die sich wiederverwerten lassen. Es sollen weder Abfälle entstehen, bevor das Produkt beim Kunden ist, noch danach. (Foto: Nike)

Zoff um Tauschpaletten

Die deutschen Spediteure fühlen sich bezüglich des Tausches von Europaletten vom Handel übervorteilt. Dies gab DSLV-Präsident Mathias Krage auf dem 10. DVZ-Palettensymposium zu verstehen. Der Handel verlangt bei der Anlieferung neuwertige Paletten, so Krage, gibt den Spediteuren im Austausch aber deutlich schlechtere Paletten mit. Die Dienstleister bleiben auf den Kosten sitzen. (Foto: PSH)

Springer will Bund verklagen

Das Bundesverwaltungsgericht hat den Postmindestlohn gekippt – nun will der Axel Springer Verlag gegen den Bund auf Schadenersatz klagen. Spinger führt die Insolvenz seiner Briefzustelltochter Pin AG auf den Erlass des Mindestlohns (9,80 Euro im Westen, 8 Euro im Osten) durch das Bundesarbeitsministerium zurück. (Foto: dpa)

Transportpreise im Steigflug

Im Lkw-Ladungsverkehr erreichten die Preise laut Transport Market Monitor von Cap Gemini und Transporeon bereits im dritten Quartal 2009 ein Niveau von 97 Prozent im Vergleich zu Oktober 2008, den Monat bevor der Transportmarkt einbrach. Noch dramatischer ist die Preisentwicklung in der Containerschifffahrt – vor allem auf der Rennstrecke zwischen Asien und Europa. (Foto: Casio)

Mercedes öffnet sich

Mercedes arbeitet daran, die Frachtkosten zu senken. Die Gebietsspediteure wurden aufgefordert, Verbesserungen zu erarbeiten. Dabei zeigte sich, dass sich die eigenen Versorgungsnetze auch mit Spediteuren von Wettbewerbern verzahnen lassen. (Foto: Mercedes)

ThyssenKrupp investiert bei EADS-Zulieferer

ThyssenKrupp investiert 20 Mio. EUR am Standort des EADS-Zulieferers Premium Aerotec in Varel. Dort sollen bis zum Herbst ein Logistikzentrum für Aluminium-Flugzeugteile sowie ein Lieferantenpark entstehen, teilte ein Sprecher der ThyssenKrupp-Tochter Aerospace mit.

Siemens plant Logistik-Center in Ludwigsfelde

Der Siemens-Konzern will in Ludwigsfelde (Teltow-Fläming) den Bau eines Logistik-Centers für den Bereich Energie errichten. Von dort soll die weltweite Ersatzteilversorgung vor allem für Kraftwerksturbinen erfolgen, teilte das Wirtschaftsministerium am Dienstag in Potsdam mit. Damit verbunden sei die Schaffung von rund 50 Arbeitsplätzen.

Post-Mindestlohn ist rechtswidrig

Der Post-Mindestlohn ist rechtswidrig. Beim Erlass der entsprechenden Verordnung habe das Bundesarbeitsministerium gravierende Verfahrensfehler begangen, entschied das Bundesverwaltungsgericht am Donnerstag in Leipzig. Die Kläger - mehrere private Konkurrenten der Deutschen Post und ein Arbeitgeberverband - seien in ihren Beteiligungsrechten verletzt worden - ihnen sei nicht ausreichend Gelegenheit zu einer schriftlichen Stellungnahme gegeben worden.

Hellmann überwacht mit Satellitentechnik

Hellmann Worldwide treibt die kommerzielle Nutzung satellitengestützter Überwachungstechnik für den Containerverkehr voran. Das Unternehmen stattet 20 Seecontainer mit dem neuen Secure-System aus. zu diesem zweck unterzeichnete Hellmann in Bremen einen Vertrag mit dem Raumfahrtkonzern Astrium.

Volvo-Chef verspricht profitables Wachstum

Nach einem dramatischen Absatzeinbruch will der weltweit zweitgrößte Lastwagen-Hersteller Volvo künftig wieder zweistellig wachsen. Die derzeitige Konjunkturflaute will das Unternehmen auch nutzen, um profitabler zu werden. Für das eigene Unternehmen stellte Volvo-Chef Leif Johansson im Gespräch mit dem „Manager Magazin“ ein jährliches Wachstum von zehn bis 15 Prozent in Aussicht. Damit dürften die Auswirkungen des Nachfragerückgangs jedoch erst zwischen 2012 und 2014 überwunden sein.

Mannatech verlängert Vertrag mit Ceva

Der Logistikanbieter Ceva Logistics managt weiterhin die Supply Chain von Mannatech in Südafrika. Der Vertrag mit dem Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln, Hautpflege- und Diätprodukten, wurde um drei Jahre verlängert. Das geht aus einer Pressemitteilung von Ceva hervor.

Agility beschafft für Starco

Der Reifen und Räderlieferant Starco hat den Dienstleister Agility für Transporte aus Asien zu den europäischen Produktionsstandorten beauftragt. Ab sofort verantwortet das Logistikunternehmen laut Mitteilung die Belieferung der Werke in Deutschland, Großbritannien, Belgien, Dänemark, Polen und Lettland. Im ersten Schritt wickelt Agility die Verladungen zum Zentrallager in Lüneburg ab. Von Mitte 2010 an werde dann das komplette Volumen von zirka 8000 TEU transportiert.

Henkel-Kosmetik auf der Schiene

Die Transporte des Chemieherstellers Henkel vom Produktionsstandort Wassertrüdingen (Bayern) in das Kosmetikzentrallager Monheim laufen jetzt auf der Schiene. Die Transporte wurden am 7. Januar aufgenommen, berichtet der Branchenreport „Rail Business“ in der aktuellen Ausgabe. Die Logistiklösung entstand in Zusammenarbeit von Henkel und dem Dienstleister Hammesfahr, der auch das Lager im Rheinpark Monheim betreibt. (Foto: Henkel)

Wal-Mart zentralisiert den Einkauf

Die Einzelhandelskette Wal-Mart beabsichtigt, den Einkauf zu zentralisieren. Damit will der Konzern mehrere Milliarden US-Dollar pro Jahr sparen. Parallel dazu soll der Anteil der Güter zunehmen, die Wal-Mart direkt vom Hersteller bezieht. Das kündigte das Unternehmen in den USA an. Mit der Zentralisierung und dem Direkteinkauf will die Handelskette die Kosten in der Lieferkette in fünf Jahren um 5 bis 15 Prozent senken. (Foto: Wal Mart)

Zulieferer wollen durch Kooperation Kosten senken

Die deutschen Automobilzulieferer wollen künftig beim Einkauf von Logistikdienstleistungen stärker kooperieren. So beabsichtigen sie, durch Bündelung der Nachfrage und gemeinsame Ausschreibungen Kosten zu senken. Dies geht aus einer Befragung der Unternehmensberatung Dualprolog aus Haar-Salmdorf bei München unter deutschen Zulieferbetrieben hervor. (Foto: Bosch)

Stihl holt Produktion nach Deutschland

Der Gerätehersteller Stihl verlagert die Fertigung von rund 50.000 Motorsägen von Brasilien in die Waiblinger Werke nach Baden-Württemberg. Als einen Grund nennt das Unternehmen die starke brasilianische Währung. Damit habe Brasilien beim Export an Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt. Bereits 2009 hatte Stihl rund 100.000 Motoreinheiten von den USA und Brasilien nach Deutschland verlagert. (Foto: Andreas Stihl AG & Co. KG)

Dräger stärkt Standort Lübeck

Der Medizintechnik-Konzern Drägerwerk wird an seinem Sitz in Lübeck ein neues Produktions- und Logistikgebäude für das Geschäftsfeld Infrastrukturprojekte bauen. Wie das Unternehmen mitteilte, wird der Neubau die Produktion mit den administrativen und planerischen Funktionen besser vernetzen. Die Investitionssumme beträgt nach eigenen Angaben rund 12 Millionen Euro. Die rund 175 Mitarbeiter des bisher in Lübeck-Travemünde ansässigen Bereichs sollen Ende 2010 die neuen Räumlichkeiten beziehen. (Foto: Dräger)

Tesa lagert Logistik aus

Die Beiersdorf-Tochter Tesa wird ihre Logistik an den Dienstleister Dachser vergeben. Wie das Unternehmen mitteilt, schließt der Klebstoffproduzent im Zuge dessen die Logistikeinrichtung, die bisher Bestandteil des Werks in Offenburg ist. Auch das Logistikzentrum in Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart wird aufgelöst. Dachser beliefert künftig europaweit über ein neues Zentrallager in Vaihingen bei Stuttgart. Die Umstellung ist für die zweite Jahreshälfte 2010 geplant. (Foto: Tesa)

Coca-Cola modernisiert Lkw-Flotte

Die Coca-Cola Erfrischungsgetränke (CCE) AG erneuert ihren Lkw-Fuhrpark, die so genannte Rote Flotte. Der Hersteller hat nach eigenen Angaben im laufenden Jahr 137 neue Lkw und 41 neue Anhänger im Wert von etwa zehn Millionen Euro beschafft. Bereits 2008 hatte das Unternehmen im Rahmen des Modernisierungsprogramms 143 neue Lkw in Betrieb genommen. (Foto: Coca-Cola)

Fiege wickelt Online-Geschäft für Media-Saturn-Gruppe ab

Die Elektrofachhandels-Gruppe Media-Saturn hat die Fiege Gruppe mit der Abwicklung der Logistik für die Online-Shops von Media Markt und Saturn beauftragt. Das Projekt startet im Laufe des ersten Halbjahres 2010 in den Niederlanden und in Österreich. Der Auftrag umfasst alle logistischen Prozesse vom Wareneingang über Lagerung und Kommissionierung bis zum Versand der Artikel. (Foto: Saturn)

 

KN versorgt Montage von BMW in Leipzig

Kühne + Nagel baut seine Dienstleistungen in der Produktionslogistik für BMW in Leipzig aus. Der Logistikdienstleister übernimmt nach eigenen Angaben ab 1. Januar kommenden Jahres die gesamte Versorgungslogistik für die Endmontage der BMW-Produktion. Zur Produktionsversorgung gehören Wareneingang, Lagerhaltung, Sequenzierung, Zusammenstellung von Sets, Bandbelieferung sowie Leergutver- und -entsorgung. (Foto: BMW Group)

ESG und DB Schenker führen Zebel weiter

Die Elektroniksystem und Logistik-GmbH (ESG) führt zusammen mit ihrem Partner DB Schenker bis zum 31. August 2012 das Projekt „Zentrales Bundeseigenes Lager (Zebel) weiter. Diese Entscheidung hat das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung mit den zuständigen Dienststellen der Bundeswehr getroffen.

Wartungsvertrag für Shell-Tankstellen

Dresser Wayne und Johnson Controls erbringen künftig Wartungsdienste für das Tankstellennetz der Royal Dutch Shell plc in Deutschland. Durch den mehrjährigen Vertrag kommen zum weltweiten Tankstellen-Wartungsnetz von Dresser Wayne mehr als 1600 Stationen hinzu. (Foto: obs/Postbank)

Verschnaufpause für Niedersachsen

Die Krise hat auch in Niedersachsen deutliche Spuren hinterlassen. Die Landesregierung rechnet erst für 2011 mit einem spürbaren Aufschwung in der Logistikbranche. Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) sprach am Donnerstag in Hannover von einer „Phase des Verschnaufens“. Das Investitionsvolumen in Logistikprojekte sank vorläufigen Zahlen zufolge im Vorjahresvergleich um 15 Prozent auf rund 510 Mio. Euro. Für 2010 erwartet die Branche eine Stagnation, danach gehe es wieder aufwärts, hieß es.

Automarkt im Osten könnte bis 2030 florieren

Eine Studie des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) und der Berenberg Bank attestiert der Automobilwirtschaft die höchsten Wachstumsraten in China, Indien, Russland, Brasilien und Indonesien. Die Zahl der Pkw könnte demnach um 438 Mio. bis zum Jahr 2030 steigen. Die Pkw-Dichte würde sich entsprechend bis zum Jahr 2030 in Indien verdreifachen, in Indonesien vervierfachen und in China verzehnfachen.

Bettenwelt investiert in Zarrentin

Der zur Handelskette Dänisches Bettenlager gehörende Logistikdienstleister Bettenwelt GmbH & Co. KG hat mit dem Ausbau seines Logistikzentrums in Zarrentin (Landkreis Ludwigslust) begonnen. Für 45 Mio. EUR entsteht jetzt ein neues Hochregallager mit einer Höhe von 36 m. Damit will der Logistiker die Warenverfügbarkeit verbessern. Bis April 2011 sollen die Arbeiten abgeschlossen und die Kapazitäten mehr als verdoppelt werden. (Foto: Dänisches Bettenlager)

Verbundprojekt soll Prognosen verbessern

Die Hamburger Forschungsgemeinschaft für Logistik fördert ein neues Verbundprojekt zum Thema „Prognose in der Logistik“. Gegenstand sind Methoden zur Vorhersage logistischer Größen wie Auftrags-, Beschaffungs- und Bestandsmengen. Dabei sollen Prognosen die Lieferfähigkeit sicherstellen und gleichzeitig Lagerkosten und Kapitalbindung gering halten.

Rewe baut Lager in Köln Langel

Die Rewe Group überarbeitet derzeit ihr Logistiknetz. Die Vertriebslinie Rewe baut ein neues Lager am Standort Köln-Langel. Im Juli 2010 soll das 60.000 Quadratmeter große und 64 Millionen Euro teure Lager fertig gestellt werden. Ab August werden die rund 400 Mitarbeiter am Standort Langel dafür sorgen, dass die REWE Märkte sowie Kooperationspartner wie HIT und Karstadt Feinkost mit bis zu 7.500 Artikeln beliefert werden. (Foto: Rewe)

Ford verschifft über die Donau

Ford hat sein nach eigenen Angaben umweltfreundliches Transportnetz für Neufahrzeuge erweitert. Seit einer Woche kommt das Modell Ford Transit Connect über die Donau nach Deutschland. Die leichten Nutzfahrzeuge werden im Ford-Werk in Craiova/Rumänien produziert und über den Verladehafen Budapest ins bayrische Kelheim verschifft. (Foto: obs/Ford Werke)

Quelle hat noch immer viele Artikel

Nach dem Ausverkauf über das Internet sitzt der insolvente Versandhändler Quelle noch immer auf Millionen von Artikeln. Die Waren werden weiterhin über die Quelle-Technik-Center vertrieben. Zudem verhandelt die Insolvenzverwaltung mit Interessenten über die Lagerbestände. (Foto: Quelle-Homepage)

BayWa beauftragt Andreas Schmid

Das Handelsunternehmen BayWa Agrar, München, hat seine Distributionslogistik reorganisiert. Seit kurzem werden aus dem Gersthofener Logistikcenter der Andreas Schmid Kontraktlogistik die Produkte sowohl an die eigenen BayWa Filialen, als auch Endkunden im Raum Schwaben und Oberbayern versendet. Der Dienstleister übernimmt Wareneingangsprüfung, Lagerhaltung, Kommissionierung und die Versandabwicklung der Pflanzenschutz- und Saatgutprodukte. (Foto: BayWa)

Umschlag von Rover und Jaguar in Cuxhaven

Ab sofort rollen Land Rover sowie Limousinen der Marke Jaguar bei Cuxport von Bord. Hintergrund bildet eine zwischen Hersteller und der Reederei DFDS Tor Line getroffene Vereinbarung, dass für den deutschen sowie südosteuropäischen Markt bestimmte Neuwagen nicht länger über Bremerhaven, sondern stattdessen über das Cuxhavener Cuxport Terminal ausgeliefert werden. (Foto: Rhenus)

Hanse Globe 2009 geht nach Großbritannien

Der „Hanse Globe“, Hamburgs Preis für nachhaltige Logistik geht in diesem Jahr an den globalen Logistikimmobilienentwickler Gazeley. Die Logistik-Initiative Hamburg zeichnet das Unternehmen für sein nachhaltig gestaltetes Logistikzentrum G.Park Blue Planet in Nordengland aus, das durch ökologisch durchdachte Planung und innovative Technologien eine positive CO2-Bilanz aufweisen kann.

Rhenus eröffnet Logistikzentrum in Mannheim

Die Rhenus AG & Co. KG hat am Mittwoch in Mannheim ein neues Logistikzentrum eröffnet. Es befindet sich auf einem 35 000 m² großen Grundstück und umfasst zwei Hallen mit Lager-, Verlade- und Kommissionier- sowie Büro- und Sozialbereichen. Die Hallen haben 16 000 m² Fläche, 16 Lkw-Überladebrücken sowie sechs ebenerdige Tore. Zusätzlich stehen auf dem Gelände zirka 6000 m² Freilager, davon 1000 m² überdacht, zur Verfügung.

Tesco.com eröffnet Fulfillment-Center

Der britische Einzelhandelskonzern Tesco will im kommenden Jahr Fulfillment-Zentrum für Online-Bestellungen aufbauen. Dieser so genannte „Dot com Only Store“ soll im Nordwesten Londons errichtet werden. Hier treffen die Bestellungen der Tesco.com-Kunden ein, werden kommissioniert und auf den Weg gebracht.

Erich Staake übernimmt Vorsitz im Aufsichtsrat der MDF

Die Hauptversammlung der Mitteldeutschen Flughafen AG (MDF) hat am Montag Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG (duisport) in den Aufsichtsrat berufen. Staake wurde zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt. Dieses Amt hatte zuvor Willi Hermsen nach über fünfjähriger Tätigkeit auf eigenen Wunsch niedergelegt.

Estée Lauder siedelt Lager in Kerpen an

Der Kosmetikkonzern Estée Lauder will ab Ende 2010 seine Distributionslogistik für den Deutschland und Teilbereiche des europäischen Marktes in Kerpen bei Köln konzentrieren. Das Unternehmen hat jetzt mit dem Investor und Projektentwickler Alcaro Invest einen Mietvertrag über ein 8600 Quadratmeter großes Logistikzentrum und einen 800-Quadratmeter-Bürobereich abgeschlossen. Alcaro hat nun ein 16 000 Quadratmeter großes Areal mit Bestandsflächen in Kerpen erworben.

Spanischer Händler Mercadona erneuert Kommissionierung

Die spanische Supermarktkette Mercadona ersetzt ihr Kommissioniersystem. Außer im Trockensortiment kommt am Standort Leon das vollautomatische Lager- und Kommissioniersystem OPM (Order Picking Machinery) der Witron Logistik + Informatik GmbH künftig auch im Frische- und Tiefkühlbereich zum Einsatz. (Foto: Witron)

Holzfachhändler erweitert Lagerkapazität

Holzland Becker, ein Holzfachmarkt in Süddeutschland, stattet seine Lagerhalle in Obertshausen mit Kragarmregalen aus. Dafür hat das Unternehmen den Regalanbieter Berger beauftragt. In der rund 7400 Quadratmeter großen neugebauten Halle entsteht eine zusätzliche Lagerkapazität von über 8000 laufenden Metern. Dafür liefert Berger insgesamt über 450.000 Kilogramm Regalmaterial in 25 Lkw-Ladungen. Gelagert werden in dem Kragarmregal Parkett, Laminat, Türen und beschichtete Spanplatten. (Foto: Holzland)

Autovision streikt und gefährdet A3-Produktion

Die Produktion beim Automobilhersteller Audi in Brüssel ist durch einen Streik des Logistikunternehmens Autovision gefährdet. Dieses soll eine Ausschreibung verloren haben. Das berichtet die belgische Nachrichtenagentur Belga. (Foto: Audi)

Lekkerland verkürzt Bestellvorlauf

Lekkerland Deutschland bietet die Lieferung von Superfrische-Artikeln wie Salat, Obst oder geschnittene Tomaten innerhalb von 24 Stunden nach Bestellung an. Möglich wurde die kürzere Bestellzeit, da Lekkerland die Superfrische-Produkte jetzt im eigenen Bestand führt. Damit will der Großhändler seinen Kunden einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. (Foto: Lekkerland)

Online-Versandhandel nimmt zu

Die Zahl der deutschen Internet-Käufer ist in diesem Jahr um 1,1 Mio. auf 32,5 Mio. (2008: 31,4 Mio.) gestiegen. Das teilt der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) mit. Damit kaufen mehr Deutsche Waren und digitale Dienstleistungen im Internet ein als jemals zuvor. (Foto: Hermes)

BLG stellt Tiefkühlhalle Coldstore fertig

Das Bremer Logistikunternehmen BLG hat am Containerterminal Bremerhaven seine Tiefkühlkapazitäten erweitert. Der rund 2 Mio. EUR teure Neubau – genannt Coldstore – ist in Betrieb. Er bietet Raum für 4500 Paletten und ist mit einer Verschieberegalanlage sowie automatischen Fördersystemen für die Ein- und Auslagerung ausgestattet. (Foto: BLG)

Rege verlängert Vertrag mit Wincanton

Die Rege Motorenbau GmbH verlängert ihren Vertrag mit dem Transport- und Logistikdienstleister Wincanton um ein Jahr. Beide Unternehmen arbeiten seit 2006 zusammen. Zu den Leistungen gehören Transportsteuerung, Beschaffung und Distribution. Darüber hinaus übernimmt der Logistikdienstleister das gesamte Behältermanagement. Die Auslieferung geschieht dabei innerhalb genau vorgegebener Zeittakte. (Foto: Wincanton)

BMW erneuert Ersatzteillogistik in Dingolfing

Der Automobilhersteller BMW hat IBM und SAP beauftragt, eine voll integrierte IT-Plattform für die zentrale Teileauslieferung in Dingolfing aufzubauen. Das Auftragsvolumen taxieren Branchenkenner auf einen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag. In dem auf drei Jahre angelegten Projekt werden die Prozesse für das Management von etwa 270 000 Ersatzteilen sowie die Steuerung von rund 1900 Lieferanten auf einer zentralen IT-Plattform zusammengeführt. (Foto: BMW)

Penny baut Lager in Essen

Die Lebensmittelkette Penny baut in Essen ein Lager. Voraussichtlich im Juli kommenden Jahres wird das 30_000 m2 große und 40 Mio. EUR teure Logistikzentrum fertig gestellt werden, teilt das Unternehmen mit. Ab August versorgen dann rund 200 Mitarbeiter von Essen aus rund 170 Märkte der Kette in der Region mit dem kompletten Sortiment, das rund 2200 Artikel umfasst. (Foto: Penny)

Marktführer Trinks schluckt Wetterauer Getränkelogistik

Die Trinks GmbH übernimmt die Wetterauer Getränkelogistik GmbH. Dazu gehören auch die Geschäftsanteile an der Bad Nauheimer Mineralquelle GmbH. Trinks erwirtschaftet mit 1320 Mitarbeitern einen Umsatz von knapp 1 Mrd. EUR und ist damit der größte deutsche Getränkelogistiker. (Foto: Trinks)

Pelikan kauft Herlitz-Anteile

Der Schreibgeräteproduzent Pelikan übernimmt den Büroartikelhersteller Herlitz. Zum Preis von 45 Mio. EUR kauft Pelikan International vom Finanzinvestor Advent International dessen Herlitz-Anteile von 66 Prozent. Die Vereinbarung umfasst außerdem eine Option zur Übernahme des Logistikzentrums von Herlitz in Falkensee bei Berlin. Pelikan hat Teile seiner Logistik an Dienstleister ausgelagert. Die Herlitz-Logistik beliefert rund 8500 Vertriebsstellen in Deutschland direkt. (Foto: Pelikan)

Danone arbeitet an Grüner Fabrik

Der Molkereiproduktehersteller Danone will sein Werk in Ochsenfurt auf Umweltverträglichkeit trimmen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt für den gesamten Konzern. Ziel ist eine Grüne Fabrik. So soll der CO2-Ausstoß deutlich gesenkt werden. Die Maßnahmen betreffen auch die vor- und nachgelagerten Logistikprozesse. Ein Ansatzpunkt ist die Verpackungstechnik. (Foto: Danone)

Otto übernimmt Quelle Russland

Die Otto Group, Hamburg, hat das vollständige Geschäft des Distanzhändlers Quelle Russland übernommen. Darüber hinaus erwirbt die Otto Group die Rechte des Quelle-Markenportfolios für Deutschland und weitere mittel- und osteuropäische Länder. (Foto: Quelle)

Hersteller bündeln Leergutlogistik

Der Automobilhersteller Audi hat die Leergutlogistik in Neckarsulm an die LGI Logistics Group International übertragen. Vom 1. Januar 2010 an werden dort über 50 Mitarbeiter des Dienstleisters in einem Drei-Schicht-Betrieb Behältnisse einsammeln, sortieren, reinigen und wieder an die Lieferanten zurückführen. (Foto: Audi)

Ramsauer baut um

Der neue Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer begann seine Amtszeit mit einer Entlassungswelle im Ministerium. Keineswegs überraschend war, dass alle Staatssekretäre, unter ihnen der Tiefensee-Vertraute Engelbert Lütke-Daldrup, gehen mussten. Zugleich will Ramsauer aber acht der neun Abteilungsleiterposten neu besetzen. Bleiben darf nur Josef Kunz (Straßenverkehr).

Netzwerkbahn statt Branchenbahn

Strategieschwenk bei DB Schenker Rail: Angesichts hoher Mengenverluste dreht die Deutsche-Bahn-Tochter ihr Konzept der Branchenbahnen zurück. Die überregionalen Geschäftseinheiten Automotive und Intermodal werden in die deutsche und europäische Vertriebsorganisation eingegliedert; die Entwicklung einer eigenständigen KV-Bahn nicht weiterverfolgt. (Foto: DB Schenker)

E-Commerce überschreitet Grenzen

Bereits 10 Prozent der im Internet gehandelten Waren werden grenzüberschreitend bestellt oder geliefert. Diese Zahl nannte Otto-Vorstand Hanjo Schneider im Gespräch mit LOG.Kompass. Hauptmärkte im Internethandel sind Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Österreich und die Niederlande. Sie machen nach Aussage Schneiders einen Anteil von 90 Prozent am Gesamtmarkt aus. (Foto: Otto Group)

Verantwortlich für den Ausbau einer bestehenden Halle ist die Goldbeck GmbH, Bielefeld. Die Materialflussanlage liefert die Dürkopp Fördertechnik GmbH, Bielefeld. In der Halle soll eine Lagerfläche von 18.000 Quadratmetern auf vier Ebenen entstehen.

Der Versandhändler hat den Standort des neuen Logistikzentrums noch nicht bekanntgegeben. Das Zentrum soll nach Angaben des Unternehmens eine Fläche von etwa 100.000 Quadratmetern haben.

Mit der rasanten Verbreitung von Smartphones wird das mobile Internet zur Alltagsanwendung werden – und damit einhergehend auch der Mobile Commerce. Ein PDF der Studie liegt unter www.ottogroup.com im Internet in der Rubrik „Presse“ bereit.

Die Kehrseite der Medaille ist, dass es schwieriger wird, Lagermitarbeiter zu bekommen, vor allem junge. In der Rewe-Logistik arbeiten etwa 7000 Menschen. Bereits heute liege der Altersdurchschnitt bei 44 Jahren. Rewe beschäftigt sich intensiv mit Ergonomie. Auch ein höherer Automatisierungsgrad ist künftig nicht ausgeschlossen.

Besonders hart traf es die Lkw-Transporteure mit Umsatzeinbußen von 20 Prozent im Durchschnitt. Die Volumina gingen um 8,7 Prozent zurück. Wilson geht davon aus, dass sich die Frachtraten im Laufe des Jahres erholen werden. Erst 2011 werde aber das Niveau erreicht, das man in den Jahren vor der Rezession ab 2007 erreicht hatte.

Gerry Weber will damit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Zum einen sollen die Prozesse im Lager transparenter und damit effizienter werden. Zum anderen sollen die Chips ganz profan als Diebstahlschutz dienen. Informationen rund um das Thema RFID gibt es im Internet.

Die Ursache für die Planungsineffizienz liegt für Krings auf der Hand: Die Logistik werde heute immer noch als untergeordnete Querschnittsfunktion im Unternehmen verstanden, sagt der Douglas-Manager. Daher stünden Einkauf, Marketing und Vertrieb den Vorschlägen der Logistiker ausgesprochen kritisch gegenüber.

Anders als Amazon würde Otto mit einer Lebensmittelkette kooperieren und nur Know-how in Sachen Logistik, Online-Shop und Vermarktung beisteuern. Der Einzelhändler könnte für die Inbound-Logistik bis in die Verteilzentren und die Kommissionierung zuständig sein. Dazu könnten hinter verschlossenen Türen bereits Gespräche mit Edeka, Metro, Rewe oder Tengelmann laufen.

Die 2D-Codes für Medikamente sind weltweit in der Diskussion, haben sich jedoch in Deutschland noch nicht durchgesetzt. „Das wird aber schon bald ein Thema werden“, bestätigten Brancheninsider gegenüber LOG.Kompass. Mit einem 2D-Code lassen sich enorme Datenmengen auf minimalem Raum abbilden. Zudem ist die Größe ist an die Datenmenge anpassbar. www.gs1-germany.de

Die endgültige Planung für das Logistikzentrum müssen die Werksleitung in Baunatal und der Vorstand von VW in Wolfsburg noch abstimmen. So steht der genaue Standort der neuen Halle noch nicht fest. Mit einer Entscheidung ist im Herbst dieses Jahres zu rechnen.

Die Autoren halten es für wahrscheinlich, dass auch die Betreiber von Infrastruktur in den kommenden Jahren nicht mehr nur für ihre unmittelbaren Kosten aufkommen müssen. Sie könnten ebenfalls in den Emissionshandel einbezogen werden. Die Logistiker und die Betreiber werden für die durch sie verursachten Emissionen zahlen müssen, heißt es im PwC-Bericht.

Ein wesentlicher Faktor für die Krisenresistenz ist für 69 Prozent der Befragten zudem die hohe Eigenkapitalquote. Befragt wurden 127 Führungskräfte deutscher Familienunternehmen sowie von Kapitalgesellschaften mit breit gestreuten Eigentumsanteilen. Die Studie spiegele eine Grundstimmung wider.

Wie LOG.Kompass erfuhr, prüft der Konzern, ob er die Transporte selbst billiger erledigen kann. Dies betrifft alle Lieferanten der 4300 US-Märkte und der Sam’s-Club-Warenhäuser. Die besseren Margen will Wal-Mart nutzen, um die Preise zu senken. Die Auslastung der 6500 eigenen Trucks und 55.000 Auflieger soll sich bessern.

Im ersten Schritt geht es um den Bezug von Palmöl sowie die Lieferketten für Zellstoff und Papier. Hintergrund dieser Strategie: Nestlé will die Lieferanten identifizieren, die mit Regenwaldabholzung in Verbindung gebracht werden. Firmen, die den Kodex nicht erfüllen, könnten technische Unterstützung erhalten.

Der „Leitfaden Nachhaltigkeit in der Logistik“ kostet 10 Euro und kann bei der Logistik-Initiative Hamburg bestellt werden.

Die Raten für konventionelles Stückgut inklusive Schwergut bis 200 Tonnen seien auf der Strecke Nordostasien–Mittelost seit 2008 um 40 Prozent gesunken. Auch in Europa und dem Golf von Mexiko seien sie stark gefallen, heißt es. Laut Bedford ist nicht vor 2015 mit einem deutlichen Preisanstieg zu rechnen. Denn die Reeder haben die Schiffskapazität „leichtfertig überbaut“.

Die Berater von Booz Allen Hamilton haben ermittelt, dass Philippsburg fast exakt im logistischen Zentrum der Good­year-Warenströme in Europa liegt. Auch die Logistiksteuerung hat Goodyear dort zentralisiert. Das soll Vorteile bei der Auslastung der Lkw-Touren bringen.

Aus der Forderung des ehemaligen Bundespräsidenten nach Anlastung der externen Kosten an den Verkehr wird so bald nichts werden. Zwar stimmte Verkehrsminister Peter Ramsauer Köhler auf dem Weltverkehrsforum zu. Aber aus dem Masterplan Logistik wird die Anlastung wohl gestrichen.

In Molsheim sind derzeit insgesamt 500 Mitarbeiter im Sonderfahrzeugbau beschäftigt. Dort werden die Fahrzeuge nach den Kundenwünschen umgebaut. In den vergangenen zwei Jahren wurden insgesamt 8 Mio. EUR in die Produktionsstätte investiert.

Eine Analyse der Artikel- und Kommissionierstruktur ergab, dass jede fünfte Lieferung ein Einzelposten war und dass 50 Prozent der Kommissioniervorgänge auf die Top 100 Artikel entfielen. Diese Struktur führte zur Entscheidung, die bestehende Kommissionierung für Schnelldreher um die Strategie Mann zur Ware zu ergänzen.

Nun haben auch die Mitarbeiter der europäischen Konzernlogistik von Goodyear Dunlop ihre neuen Büros in Philippsburg bezogen. Goodyear Dunlop hat in den vergangenen eineinhalb Jahren rund 20 Mio. EUR in das Ausbauprojekt investiert. Mit der letzten Ausbaustufe steigt die Lagerkapazität in Philippsburg auf 3,3 Millionen Reifen.

Grundsätzlich soll dem Güterverkehr keine absolute Priorität vor den Personenzügen eingeräumt werden. Verspätungen sollen so gering wie möglich gehalten werden. Jedoch revidierte der Ausschuss das Votum aus erster Lesung, wonach die Vorrangregeln bei Hauptverkehrszeiten ausgesetzt werden. Das EP-Plenum wird voraussichtlich Mitte Juni über die Vorschläge des Verkehrsausschusses abstimmen.

Bei den Branchen gibt es große Unterschiede: Am unteren Ende der Logistikkosten rangiert die Autoindustrie (5,8 Prozent), gefolgt von Handel (8,2 Prozent), Lebensmittelwirtschaft (8,7 Prozent), Bauwesen (9,3 Prozent) und Konsumgüterindustrie (11,6 Prozent). Am teuersten ist die Logistik in der Pharma- und Chemieindustrie (Kostenanteil von 14,6 Prozent).

Nicht minder alarmierend sind Stölzles Vorhersagen für den Schienengüterverkehr: Schon jetzt stoße dieser in vielen Bereichen an seine Grenzen. Die prekäre Situation potenziere sich durch politische Bemühungen um eine stärkere Güterverlagerung von der Straße auf die Schiene. Stölzle plädiert daher für einen „Masterplan Güterverkehr Schweiz“.

H&M hatte das 15 Hektar große Areal Ende 2008 bezogen. Die Schweden betreiben für die Distribution über Hamburg zusätzlich Regionallager in Großostheim (Unterfranken), Wien und Amsterdam. Der Modekonzern hatte 2009 etwa 300 Millionen Kleidungsstücke von dem neuen Standort aus verschickt. Von Hamburg Allermöhe aus beliefert H&M etwa 500 Filialen in Europa.

Dies bestätigte LOG.Kompass auch ein Logistikmanager eines großen Autozulieferers. Damit sei der normale Produktionsablauf bedroht, teilt Roland Berger mit. Einschränkungen würden immer wahrscheinlicher. Der Vulkanausbruch auf Island beeinflusse die Lieferketten dabei nur am Rande, heißt es. Das Problem seien eher die stillgelegten Kapazitäten, die jetzt erst wieder hochgefahren werden müssen.

Das Terminal wurde zu guten Teilen mit öffentlichen Mitteln gefördert. Obwohl es auf dem BASF-Betriebsgelände liegt, wird Spediteuren und Verladern freier Zugang garantiert. Das gilt auch für die dritte Ausbaustufe.

Tobias Engel ist einer der Initiatoren. Die Lösung soll es ermöglichen, alle Beteiligten in der Lieferkette einzubeziehen. Damit ließen sich die Bestände entlang der Supply Chain bei gleichzeitiger Versorgungssicherheit reduzieren. Zudem könnten die Durchlaufzeiten sinken. Eine erste Version ist für den Herbst geplant.

Die Einsparungen sollen bis Ende 2011 greifen. Dann läuft die Fertigung des neuen 3er BMW in Südafrika an. In Rosslyn bei Johannesburg fertigt BMW pro Jahr rund 50.000 Fahrzeuge.

Wie LOG.Kompass erfuhr steuern die beteiligten Unternehmen erhebliche Eigenmittel bei. Es handelt sich durchaus um ein sensibles Vorhaben, denn von den Wettbewerbern will sicher keiner seine eigene Identität aufgeben. Allerdings erhoffen sich die Unternehmen Vorteile von einer künftigen City-Logistik, zu der auch gebündelte Lieferungen gehören.

Rund 330 Firmen machten mit. Ergebnis: Die wenigsten Betriebe betreiben Risikomanagement. Damit tappen sie weitgehend im Dunkeln, wenn sie die finanziellen Folgen von gestörten Produktionsabläufen beziffern müssen. TNO-Tipp: Puffer-Vorräte anlegen. Die Experten gehen künftig von wesentlich mehr Problemwetterlagen mit Auswirkungen auf die Logistik aus.

Unterschiedliche Gründe seien für die derzeitige Häufung von Lieferengpässen verantwortlich: Auf der Angebotsseite wurden in der Krise durch Kurzarbeit, Personalabbau oder Fabrikstilllegungen Kapazitäten abgebaut. Hinzu komme eine bewusste Verknappung des Angebots, um die Preise zu erhöhen oder stabil zu halten. Gleichzeitig steige die Nachfrage.

Die Versorgung mit Bananen, Orangen und Kiwi ist in Deutschland ungeachtet der europaweiten Flugverbote weitgehend gesichert. Die Ware wird in der Regel an Bord von Kühlschiffen geliefert.

Sofern der Flugstopp noch zwei Tage weitergehe, könnte es kritisch werden. „Im schlimmsten Fall droht ein Bandstillstand“, sagte ein BMW-Sprecher. Per Luftfracht wird bei den Autobauern nur ein sehr kleiner, zeitkritischer Teil transportiert.

Im Rahmen der Studie wurden die Manager von 300 produzierenden Unternehmen befragt. Die Mehrzahl der Befragten ist sich sicher, dass die Einsparpotenziale mit überschaubarem Investitionsaufwand gehoben werden können. Ansatzpunkte sehen sie vor allem in der Verbesserung der Prozesse  - also der sinnvollen Integration von Produktions- und Logistikabläufen.

Das Projekt ist Teil eines im Vorjahr angekündigten Investitionspakets. Es umfasst bis zu 100 Millionen Euro, um die Kapazitäten des Versandzentrums zu erhöhen. Betreiber ist die Otto-Tochter Hermes Fulfilment GmbH. In dem Zentrum sollen nun auch Wareneingang und Hochregallager erweitert werden.

Kühne + Nagel übernehme das Be- und Entladungen von Containern sowie administrative Aufgaben. Auch Verpackung, Lagerung und Lagermanagement gehören dazu. Zudem sei Kühne + Nagel für die Distribution der Waren zu den lokalen Händlern und Endkunden zuständig.

Die anziehende Konjunktur die Nachfrage nach Elektronikbauteilen mittlerweile wieder belebt. iSupply rechnet damit, dass auch die klassischen Lieferanten bald wieder Bestände aufbauen, um ihre Marktanteile zu erhöhen.

Neben der Lagerung gehören der Inbound-Transport, die Sequenz-genaue Belieferung der Produktion in Harsewinkel und die Rücknahme der speziellen Gestelle der Produkte zum Aufgabenbereich von Fiege. Der Bereich der Veredelung erstreckt sich über die Kennzeichnung, Motorsequenzierung und -isolierung bis zum An- und Abbau von Peripherieteilen, teilt Fiege mit.

Im Rahmen des 5-Jahres-Vertrags werde K + N in dem 16 000 m² großen Zentrum alle Logistikaktivitäten zusammenfassen, die bisher an mehreren Standorten durchgeführt wurden. Die Anlage sei speziell für den Umschlag von Gefahrgütern ausgelegt.

Nach offiziellen Angaben rollen täglich rund 5000 Güterzüge über die Schienen im Bundesland. Entgegen anders lautenden Gerüchten blieben die rund 1200 Stellen bestehen, betonte Grube am Montag nach einem Bahngipfeltreffen mit Ministerpräsident Kurt Beck und Verkehrsminister Hendrik Hering (beide SPD) in Mainz.

Viele deutsche Hersteller noch unter den Folgen der Wirtschaftskrise leiden. Vor allem die Anbieter automatisierter Förder- und Lagertechnik sowie von Flurförderzeugen bekamen den Abschwung deutlich zu spüren. Andererseits konnten sich zahlreiche spezialisierte Hersteller und Softwarehäuser gut behaupten, heißt es in dem Videobericht.

Auffällig: Stobart war in den vergangenen zwei Jahren bereits bei mehreren Ausschreibungen von Tesco erfolgreich. Dazu gehörten 2008 ein Fünfjahreskontrakt (etwa 17 Millionen Euro) über einen Bahnfrachtservice sowie vergangenen Sommer der Auftrag für Tescos Importzentrum im Frachthafen von Teesport, Middlesbrough, im Wert von rund 28,5 Millionen Euro jährlich.

Wie LOG.Kompass erfuhr, wird zurzeit an einem neuen Konzept für den Stationärhandel gefeilt. Dieses Projekt steht ganz oben auf der Prioritäten-Liste von HF-Chef Dieter Urbanke. Von den 90 Mio. EUR, die für das Projekt „Neue Marktorientierte Lagerlogistik“ vorgesehen sind, sollen immerhin 40 Mio. EUR in den Aufbau der Multi-Channel- Strukturen fließen.

Finanzinvestoren wie Private Equity-Häuser haben in den vergangenen Monaten ihr Kapital zurückgehalten und suchen nun wieder Einstiegsmöglichkeiten. Analysten erwarten, dass sich wieder mehr Unternehmen von Teilen trennen, die nicht zum Kerngeschäft zählen. Zuletzt hatten Notverkäufe das Geschehen beherrscht.

Die Loxxess Medienlogistik GmbH wurde im August 2006 unter dem Namen Premus Logistik und Service GmbH als Tochtergesellschaft der damaligen Premiere Fernsehen GmbH & Co. KG gegründet und 2007 an Loxxess verkauft. Über den Preis für den Rückkauf und weitere Vertragsdetails haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Der Logistikindikator nimmt Werte zwischen 0 und 200 an. Die Erwartungskomponente hat mit 135,6 Punkten (plus 14 Zähler) ein Niveau, das schon wieder den Werten aus der ersten Hälfte des Jahres 2008 nahekommt. Die Lageeinschätzung indes ist mit 93,1 Punkten immer noch wesentlich verhaltener.

Die Gruppe plant und entwickelt den 50 000 m² großen Hallenkomplex. Demnach sollen in Mönchengladbach 520 neue Arbeitsplätze sowie Ausbildungsplätze in der Logistikbranche entstehen. Eigentümer wird die Union Investment Real Estate GmbH.

Die European Business School in Wiesbaden und das Fraunhofer IML wollen gemeinsam eine Supply Chain School aufbauen. Die EBS-Fraunhofer Supply Chain School soll in das House of Logistics and Mobility (Holm) in Frankfurt/Main integriert werden.

Unerwünschte Nebenwirkung: Für die Verlader bedeutet dies zugleich ein Anstieg der Transportkosten. Die Philosophie geht in die Richtung „schlank und bestandsarm“. Die Versorgungssicherheit muss allerdings gleichzeitig hoch sein.

Wer mehr wissen möchte: Nike hat einen Bericht zur Unternehmensverantwortung (Corporate Responsibility, CR) für die Jahre 2007 bis 2009 veröffentlicht. www.nikeresponsibility.com

Die Standardisierungsorganisation GS1 arbeitet an einer Lösung. In drei Arbeitsgruppen arbeiten Industrie, Handel und Dienstleister zusamm. Ergebnisse sollen im Dezember 2010 vorliegen.

LOG-Kompass meint: Ob Springer­ diesmal Glück vor Gericht hat, ist fraglich. Die Pin-Aktivitäten galten schon vor dem Mindestlohnerlass als hochriskant und das Investment von rund 600 Millionen Euro als stark überzogen.

Die Verteuerung bei den Frachtraten hat weniger mit der Erholung der Mengen zu tun, als mit der gezielten Reduzierung von Kapazitäten. Vor allem den Reedern gelang es, ihren Preiskrieg zu stoppen und ganz gezielt Kapazitäten aus dem Markt zu nehmen. Mittlerweile bleiben in Asien sogar Ladungen­ in den Häfen liegen.

Hintergrund: Die Frachtkosten sind ein wesentlicher Bestandteil der Logistikkosten. Sie betragen bei Mercedes Benz Cars etwa 1 Milliarde Euro. Das Unternehmen will außerdem sein Bahnnetz im Werkslieferverkehr für andere Hersteller und Zulieferer öffnen.

Beide Unternehmen haben einen Zehn-Jahres-Vertrag geschlossen. Die Leistungen umfassen Vorfertigung, Endbearbeitung und Logistik.

Die Ansiedlung stärke die gute Position des Landes als Logistikstandort, wird Minister Ralf Christoffers (Linke) zitiert. Er sei erfreut, dass sich der Konzern für Brandenburg entschieden habe. Die Zukunftsagentur Brandenburg (ZAB) nennt die geplante Ansiedlung einen großen Erfolg für das Umfeld des Flughafens Berlin Brandenburg International (BBI).

Der zwischen Deutscher Post und Verdi ausgehandelte Mindestlohn für Briefzusteller - zwischen 8,00 und 9,80 EUR pro Stunde - gilt seit Januar 2008.  Die private Post-Konkurrenz argumentierte, ihr eigener, mit einer anderen Gewerkschaft vereinbarter Tarifvertrag mit niedrigerem Mindestlohn dürfe nicht einfach weggewischt werden.

Das Leistungspaket umfasst die Überwachungseinheiten mit Sensorik sowie die Bereitstellung von Status- und Positionsdaten über das Astrium-Kontrollzentrum in Bremen. Das Modul wird an den Containertüren befestigt und überträgt die Daten per Satellitenfunk oder GSM an das Kontrollzentrum. Zu finanziellen Aspekten machten die Firmen keine Angaben.

„Nach der Krise werden wir profitabler sein als vorher“, fügte der Manager hinzu. Das Unternehmen hatte dem Bericht zufolge zuvor eine Vorsteuerrendite von acht Prozent erzielt. Im Zuge der Wirtschaftskrise war die Lastwagennachfrage teilweise fast zum Erliegen gekommen. Seit Herbst 2008 sank der Absatz der Volvo-Gruppe um knapp 50 Prozent.

Ceva ist dabei sowohl für die Inbound-Logistik als auch für die Lagerhaltung verantwortlich. Zudem werde der Dienstleister die Überseedistribution sowie den Bereich Home Delivery für ganz Südafrika übernehmen. Es handele sich dabei um ein Volumen von zirka 300 000 Artikeln jährlich.

Ein wichtiges Kriterium für die Entscheidung sei Agilitys IT-Lösung „Tracking“ gewesen, teilt Starco mit. Logistikchef Andreas Thorborg verspricht sich von dem neuen IT-System Zeitersparnisse und kleinere Lagerbestände.

In Wassertrüdingen wurden im Werk vier Rangiergleise und eine Verladehalle errichtet. In Monheim entstand ein neuer Bahnanschluss zum Henkel-Zentrallager. Die Transporte finden sechsmal wöchentlich statt. Durch die Verlagerung werden pro Jahr 3000 Lkw-Fahrten eingespart.

Wal-Mart sieht die globale Einkaufspolitik in den kommenden Jahren als wichtigen Hebel für den Unternehmensprofit. Derzeit bezieht Wal-Mart eigenen Angaben zufolge weniger als ein Fünftel der Artikel direkt vom Hersteller. Sollte es gelingen, 80 Prozent aller Einkäufe bei den Herstellern zu tätigen, läge das Einsparpotenzial zwischen 4 und 12 Mrd. USD.

Makroökonomische Stabilität und eine große Konsumfreude sorgten dafür, dass die globale Wirtschaftskrise Brasilien nur streifte. Sorge bereitet den Exporteuren die starke Landeswährung, die gegenüber dem US-Dollar zwischen Januar und September 2009 um 34 Prozent aufgewertet hat.

Dies geht aus einer Befragung der Unternehmensberatung Dualprolog aus Haar-Salmdorf bei München unter deutschen Zulieferbetrieben hervor. Danach ist nur für 23,5 Prozent der 150 befragten Unternehmen die Kooperation beim Einkauf von Logistikdienstleistungen keine Option.

Dräger wird einen Standort in den Niederlanden mit 120 Beschäftigten schließen. Die defizitäre Produktion von Geräten für die Notfall- und Heimbeatmung werde von Best nach Lübeck verlegt, teilte der Hersteller mit.

Die Auslagerung ist Teil eines Maßnahmenpakets zur Kapazitätsanpassung, mit dem Tesa auf erhebliche Auftrags- und Umsatzrückgänge infolge der Wirtschaftskrise reagiert. Das Unternehmen erzielt drei Viertel seiner weltweiten Umsätze von zuletzt 860 Mio. EUR mit selbstklebenden Systemlösungen für die Industrie.

Bei den neuen Lkw mit Euro-5-Motoren reduziert sich pro Fahrzeug der Stickstoffausstoß um 86 Prozent und die Emission von Rußpartikeln um 95 Prozent. Gleichzeitig verringert sich der Kraftstoffverbrauch um 10 bis 15 Prozent, was zu einer CO2-Reduzierung von 725 Tonnen pro Jahr führt.

 Zu den zusätzlichen Dienstleistungen zählen zum Beispiel die kundenindividuelle Zusammenstellung der Bestellungen aus allen Produktkombinationen, die Postleitzahlsortierung für eine schnellere Auslieferung sowie die Seriennummernverfolgung und auf Kundenwunsch das Verpacken der Artikel als Geschenk.

Kühne + Nagel arbeitet für BMW an zehn Standorten in fünf Ländern. Der Übernahme der Produktionsversorgung in Leipzig ging eine dreimonatige Implementierungsphase voraus.

Im Rahmen des Projekts Zebel werden 185 zivile Firmen und militärische Instandsetzungseinrichtungen, die im Auftrag der Bundeswehr Verteidigungssysteme und Fahrzeuge reparieren, versorgt. Grundlage dabei ist das von ESG entwickelte webbasierte Managementsystem „Material-Disposition-Netzwerk“ (MDN). www.esg.de

Dresser Wayne ist einer der strategischen Lieferanten von Shell. Johnsons Controls managt die Services für weltweit nahezu 15.000 Shell Tankstellen.

Das Land will die wirtschaftlich schwierige Zeit nutzen, um gezielt in den Ausbau der Infrastruktur zu investieren, sagte der Minister. Geprüft werde ein teilweise vierspuriger Ausbau der Autobahn A 2, die als chronisch überlastet gilt. Die Hinterlandanbindung der Häfen soll zügig vorangetrieben werden. Bode hob die Bedeutung des Jade-Weser-Ports und der Küstenautobahn hervor.

HWWI-Chef Prof. Dr. Thomas Straubhaar gibt deshalb auch das Motto „Go East“ für die deutschen Hersteller aus. Das dürfte auch eine globalere Ausrichtung bei den Logistikern zur Folge haben. Doch auch in den OECD-Staaten – die die höchste Pkw-Dichte aufweisen – werde der Pkw-Bestand aber weiter kräftig expandieren.

Mit dem Ausbau stehen dem Unternehmen dann rund 130.000 Palettenplätze auf 91.000 Quadratmeter zur Verfügung. Langfristig sollen bis zu 30 neue Arbeitsplätze zu den bisher 110 hinzukommen. Es ist bereits die dritte Ausbaustufe. Auch der Bettenhändler JYSK gehört zu den Kunden des Dienstleisters.

In der Praxis werden meist etablierte Prognosemethoden angewendet, die zwar relativ wenig Rechenzeit benötigen. Bei unregelmäßigem Bedarf steigt jedoch der Aufwand. Ziel des Verbundprojekts ist es daher, geeignete branchen- und anwendungsspezifische Verfahren zu identifizieren.

200 Lkw werden an sechs Tagen in der Woche Frischfleisch, Obst und Gemüse sowie Trockensortiment und Tiefkühlprodukte an 660 Märkte zwischen Bielefeld und der Grenze zu den Benelux-Staaten ausliefern. Die Rewe-Group betreibt Discountmärkte (Penny) und Vollsortimenter (Rewe) in getrennten strategischen Geschäftseinheiten.

Von Kelheim werden die Neuwagen per Lkw direkt zu den Ford-Vertriebspartnern in Deutschland weitertransportiert. Langfristig planen die Logistiker von Ford in Köln bei der Verschiffung über die Donau ein jährliches Transportaufkommen von bis zu 6000 Transit Connect für die Absatzmärkte Deutschland, Großbritannien und Skandinavien.

Zu Beginn des Ausverkaufs vor einem Monat lagen noch rund 18 Mio. Artikel in den Lagern und Containern. Wie viele davon über das Internet verkauft wurden, lässt sich derzeit noch nicht sagen, da die Kunden auch die Möglichkeit zur Rückgabe haben.

Das Geschäft ist gekennzeichnet durch enorme saisonale Schwankungen. Daher ist das Lagerkonzept skalierbar. Es sieht in Spitzenzeiten eine Kapazität von bis zu 10.000 Palettenplätzen vor.

Etwa 11.000 Fahrzeuge pro Jahr sollen im Zusammenhang mit dem Land Rover/Jaguar-Geschäft von Immingham (Großbritannien) auf der DFDS Route „ElbeBridge“ nach Cuxhaven laufen. Cuxport ist ein Joint Venture, bei dem Rhenus 74,9 Prozent und die HHLA Container Terminals GmbH 25,1 Prozent der Anteile hält. Jaguar / Land Rover wurde im März 2008 von Ford an die indische Tata-Gruppe verkauft.

Erfolg des Gazeley-Konzeptes:

100 Prozent des Wärme- und Energiebedarfs stammen aus erneuerbaren Energiequellen - Im Vergleich zu einer konventionellen Logistikimmobilie ergeben sich Einsparungen von 49 Prozent Strom, 68 Prozent Heizenergie und 60 Prozent Wasser - Die voraussichtlichen jährlichen Einsparungen bei laufendem Betrieb belaufen sich auf rund 340 000 EUR.

Größter Kunde im neuen Logistikzentrum werden die John Deere Werke Mannheim sein. Rhenus betreibt seit 1997 das Lager für die Produktionsversorgung und Werkslogistik auf dem John Deere Gelände in Mannheim, dem größten Unternehmensstandort außerhalb der USA. Jetzt wurde das Lager des Traktorenherstellers aus Platzgründen verlegt.

Die technische Ausstattung sowie die Software für die Sortierung der Bestellungen und Fahrzeugabfertigung liefert der Intralogistik-Systemanbieter Vanderlande. Das erste Fulfillment-Center dieser Art wurde im Oktober 2008 in Betrieb genommen. Zuvor wickelten Mitarbeiter der örtlichen Superstores die Bestellungen von Tesco.com ab.

Neu in den Aufsichtsrat wurden außerdem Sven Morlok, sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, sowie Prof. Dr. Georg Frank, 1. Vorsitzender des Vorstandes der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland, ehemaliger Geschäftsführer der Bayer Bitterfeld GmbH, berufen.

In Kerpen soll im Januar 2010 der Spatenstich für den Bau der neuen Anlage erfolgen. Estée Lauder mit Hauptsitz Fifth Avenue, New York; produziert Kosmetik für die Hautpflege und Make-up sowie Duft- und Haarpflegeprodukte. Der Konzern ist ein wahrer Global Player: Die Produkte werden in über 140 Ländern verkauft. Der Umsatz für 2009 liegt nach ersten Schätzungen bei 7,3 Milliarden US-Dollar.

Aus dem Distributionszentrum in Leon werden täglich 177 Filialen mit Ware versorgt. Im März 2011 soll das OPM-System in Betrieb gehen. Es kommissioniert filialgerecht mittels 13 spezieller Roboter aus einem Sortiment von etwa 1100 Frische- und Tiefkühlartikel sowie Produkten mit kurzer Haltbarkeit täglich 108.000 Handelseinheiten.

Mit einem Kragarmregal können schwere, sperrige oder lange Güter platzsparend gelagert werden. Trotzdem ist eine schnelle Zugriffsmöglichkeit gesichert.

Autovision ist eine 100-prozentige Tochter der Volkswagen AG. Das Unternehmen übernimmt unter anderem Vormontagetätigkeiten und liefert die meisten Teile für die A3-Produktion in Brüssel.

Durch den verkürzten Bestellvorlauf vereinfacht sich auch der Ablauf. Es ist eine gleichzeitige Bestellungen von nicht-kühlpflichtigen und Superfrische-Produkten möglich.

Die derzeitige E-Commerce-Geschäftslage beurteilen 56 Prozent der Unternehmen mit „gut“. 72 Prozent gehen von einer Verbesserung ihrer E-Commerce-Geschäfte in den kommenden 12 Monaten aus und wollen mehr in diesen Bereich investieren.

Im Coldstore wird auch die Grenzkontrollstelle zur behördlichen Untersuchung von Produkten aus Drittländern neu gestaltet, teilt BLG mit. Hier wird ein langfristiger Nutzungsmietvertrag mit dem Lebensmittelüberwachungs-, Tierschutz- und Veterinärdienst des Landes Bremen geschlossen. Die Inbetriebnahme ist im Frühjahr 2010 geplant.

Zurzeit laufen Gespräche über einen Ausbau der Zusammenarbeit in Form von gemeinsamen Planungen für die Projektierung weiterer Logistikkonzepte zur geregelten Produktionsversorgung. Europaweit agiert Wincanton in 38 europäischen Ländern sowohl mit eigenen als auch Partnerstandorten.

Das Projekt ist Teil des Programms „Atlas“, das BMW weltweit auf den Weg gebracht hatte, um den Teilevertrieb effizienter zu organisieren. Es ist bereits in Italien und den USA gestartet.

Im deutschen Discount-Markt erzielt das Unternehmen einen Umsatz von über 6 Milliarden Euro. Allein für das kommende Jahr plant das zur Rewe Group gehörende Unternehmen 150 neue Märkte.

Der Dienstleister beliefert unter anderem die großen Handelsketten wie Edeka, Real, Rewe, Toom und Marktkauf. Der Übernahme zum 1. Januar 2010 muss die Kartellbehörde noch zustimmen.

Trinks

In Deutschland zählen zur Herlitz-Gruppe die Unternehmen Herlitz AG, Herlitz PBS AG, Falken Office Products, der Supply-Chain Serviceprovider eCom Logistik sowie der ITSpezialist Mercoline.

Auch Kraftstoffverbräuche und Transportkilometer sollen reduziert werden. Als Logistikdienstleister sind die Firmen Schober, DHL und Dachser für Danone tätig. Schober hat Doppelstockfahrzeuge im Einsatz, 2Win genannt. Diese bieten nach Angaben des Unternehmens 52 Palettenstellplätze. Dadurch wird jede dritte Tour überflüssig.
schober.dynaprog.biz

In Tver, 150 Kilometer nordwestlich von Moskau, befindet sich ein Zentrallager. Im Herbst 2008 erwarb die Otto Group die Marken NaDom,Meggy Mall und Health & Beauty sowie den Logistikbetrieb Promo Post und wurde zum Marktführer im russischen Distanzhandel.

Seit über zehn Jahren ist die LGI in der Automobilindustrie für Lieferanten und Hersteller tätig und betreibt Lieferantenlager, übernimmt die Sequenzierung und Vormontagen ­sowie CKD (Completely Knocked Down)-Verpackungen.

Vor allem in der norddeutschen Wirtschaft hat die Berufung Ramsauers und seine bisherige Personalpolitik Besorgnis hervorgerufen. Dem Bayern fehle jede Bindung zu den wichtigen maritimen Themen, heißt es. Für Befremden hat unter anderem die Entscheidung gesorgt, den Niedersachsen Enak Ferlemann als Staatssekretär zu berufen.

Die Branchenbahnen waren aus vertrieblicher Sicht konzipiert. Sie hatten das Ziel, sich stärker an die Bedürfnisse der einzelnen Kundengruppen anzupassen. Bei schwacher Nachfrage ergeben sich aber eventuell Effizienz- und Auslastungsprobleme. Die Netzwerkbahn integriert Transporte aus verschiedenen Quellen besser, vergrößert jedoch den Abstand zum Markt. DB SCHENKER

Der Internethandel löst in rasantem Tempo den klassischen Versandhandel ab. Im Jahr 2009 wird der Internethandel in Deutschland einen Marktanteil von 53 Prozent am gesamten Versandhandel erreichen. Besonders stark ist das Wachstum bei älteren Bevölkerungsgruppen. Gute Analysen liefert die Website des Bundesverbandes des Deutschen Versandhandels.