Harvard-Professor Dani Rodrik ist sicher: Der Welt bleibt keine andere Wahl, als sich mit einer gemäßigten Version der Globalisierung abzufinden. Die Hyperglobalisierung hält er für eine „Fata Morgana“. In seinem Buch „Das Globalisierungs-Paradox“ fordert Rodrik eine Ausdünnung internationaler Regeln. Zudem ist der Starökonom sicher, dass sich aus der Beseitigung von Handelsschranken kaum noch Gewinne erzielen lassen. Möglich wäre eine Steigerung um knapp 0,33 Prozent des globalen BIPs.
China könnte laut Rodrik zum Stolperstein werden. Der Handelsüberschuss des Landes sei eine Bedrohung für die Weltwirtschaft, eine Abschwächung des Wachstums wäre aber auch gefährlich. So fordert Rodrik, China und anderen Schwellenländern freie Hand für eine selbstständige Wachstumspolitik zu lassen – wenn sie Rücksicht auf den Rest der Welt nehmen.
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