Die Bundesvereinigung Logistik (BVL) und die Beratung ROI Management arbeiten an einer Studie zu alternativen Transportwegen von China nach Zentral- und Osteuropa. Dabei werden vor allem die Häfen unter die Lupe genommen. Ziel ist es, die Häfen zu ermitteln, die eine schnelle und kosteneffiziente Versorgung osteuropäischer Werke erlauben. Bedingt durch die Globalisierung sind die Volumina von Lieferanten aus China nach Osteuropa kontinuierlich gestiegen. Für Unternehmer ist es schwierig, eine Entscheidung über die Vor- und Nachteile der Wege zu treffen, um die Lieferketten zu verbessern.
Die Untersuchung startet in diesem Monat. Es werden diverse Transportwege über verschiedene Häfen evaluiert. Die Studie beschränkt sich nicht auf die reine Seeumschlagzeit, sondern bezieht auch die Intermodalität der Verkehrsanschlüsse sowie die Komplexität der internen Hafenvorgänge mit ein. Bewertungskriterien sind unter anderem die Frequenz der Schiffsverbindungen, die Transitzeiten, die Umschlagzeiten, die Hafeninfrastruktur und die geografische Lage.
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