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Solarlogistiker unter Druck

Die Turbulenzen auf dem Solarmarkt wirken sich verstärkt auf das Geschäft der Logistikdienstleister aus. Die Rieck Logistik-Gruppe verzeichnet zunehmend ausgeprägte Schwankungen im Absatz der Modulproduzenten. „Eine verlässliche Kapazitätenplanung anhand von Prognosen ist schwierig geworden. Es kommt verstärkt zu deutlichen Abweichungen“, berichtet Rieck-Key-Account-Manager Gunnar Mickeleit-Jung. Zudem seien Kostensenkungen für die gesamte Branche das Gebot der Stunde, sagt Henning von Finckenstein, Geschäftsführer bei der Beratung Lighthouse Logistics. Die Logistiker müssten sich daher auf noch härtere Preisverhandlungen einstellen. „Zudem werden die Anforderungen an Flexibilität zunehmen.“

„Die knallharte EU-Sparpolitik wirkt sich auf die Solarförderung aus. Hinzu kommt der Preisdruck von asiatischen Produzenten“, erklärt Rieck-Manager Mickeleit-Jung. Beides lässt den Absatz deutscher Hersteller schrumpfen und beschleunigt die bevorstehende Konsolidierung. Die Branche leidet infolge eines Nachfrageeinbruchs im zweiten Quartal derzeit unter Überkapazitäten in der Produktion und riesigen Lagerbeständen. Mittlerweile gibt es einen regelrechten Preiskrieg.