Das Bundesverkehrsministerium (BMVBS) hat eine Studie zum Thema „Schnittstelle Rampe – Lösungen zur Vermeidung von Wartezeiten“ in Auftrag gegeben. Im Rahmen der Untersuchung sollen Optimierungsmöglichkeiten erarbeitet werden. Sie läuft seit Anfang des Jahres, wie eine Sprecherin des Ministeriums gegenüber LOG.Kompass bestätigte. Die Studie erarbeitet die Karlsruher Transport- und Unternehmensberatung hwh unter der Leitung von Prof. Paul Wittenbrink von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Lörrach. Bereits im Mai dieses Jahres soll ein Zwischenbericht vorliegen. Mit dem Schlussbericht sei nach weiteren vier Monaten zu rechnen, sagte die Sprecherin.
Die Studie ist ein deutliches Zeichen dafür, dass sich die Politik dem Thema weiterhin ernsthaft widmet. Im vergangenen Jahr hatte das Bundesamt für Güterverkehr bereits einen Sonderbericht zu der Problematik veröffentlicht. Die darin vorgeschlagenen Lösungsansätze sind bisher aber nur halbherzig angepackt worden, wie aus Branchenkreisen zu hören ist. Die Optimierung der Abläufe an Verladerampen ist Bestandteil des Aktionsplans Güterverkehr und Logistik.
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