Jit überlebt Katastrophen
In der Japan-Krise erweist sich die Just-in-time (Jit)-Fertigung wieder einmal als besonders störanfällig. Doch das Konzept werde durch die sich mehrenden Katastrophen nicht vollständig zu Fall gebracht, meint Logistikexperte Prof. Wolf Rüdiger Bretzke von der Beratung Barkawi. „Durch Bestandspuffer entkoppelte Logistikketten sind stressstabiler. Schlankheit erhöht die Überlebenswahrscheinlichkeit, Magersucht setzt sie dagegen aufs Spiel“, betont Bretzke gegenüber LOG.Kompass.
Kraft sucht Logistikpartner
Auf langfristige Partnerschaft zielt die aktuelle Logistikausschreibung des Lebensmittelkonzerns Kraft Foods Europe. Gesucht werden Partner, die „innovative Lösungen mit uns zusammen umsetzen“, betont Logistikleiter Jürgen Otersen. Die Verträge sollen eine Laufzeit von drei bis sieben Jahren haben. Das Volumen: rund 1,3 Millionen Palletten, die zwischen 125 Werken und 170 Lagern in Europa zu bewegen sind.
Amazon erweitert in Werne
Der Onlinehändler Amazon will sein Logistikzentrum im westfälischen Werne (Nordrhein-Westfalen) erweitern. Seit Herbst 2010 nutzt Amazon einen Großteil des ehemaligen Deutschland- und Europalagers des schwedischen Möbelriesen Ikea. Die Pläne sehen vor, für fünf Jahre zunächst die gesamte Fläche von 100.000 Quadratmetern zu nutzen. Außerdem halte sich der Online-Händler die Option auf eine Erweiterung oder einen Neubau offen, berichtete die Stadt Werne.
Geheimtipp Kurier
TNT Innight, Anbieter von Expresssendungen über Nacht, sucht Bewerber für den neuen Ausbildungsberuf „Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen“. Die Lehre findet in Hamburg/Glinde statt. Start der Ausbildung ist der 1. August 2011. Innerhalb von zwei Jahren werden die künftigen Fachkräfte in verschiedenen Bereichen der Transportkette eingesetzt.
Fahrer dingend gesucht
Die Speditionen in Mecklenburg-Vorpommern suchen dringend Berufskraftfahrernachwuchs. Die Betriebe bekommen derzeit nur rund ein Drittel so viel Auszubildende wie nötig wären, um die eigene Zahl an Lkw-Fahrern zu halten. Darauf wies die Logistikinitiative Mecklenburg-Vorpommern in Neubrandenburg hin.
Reedereien erhalten Auszeichnung für Ausbildung
Die Reedereien German Tanker Shipping und Hapag-Lloyd wurden von der Berufsbildungsstelle Seeschifffahrt als „exzellenter Ausbildungsbetrieb 2011“ ausgezeichnet. Gewürdigt wurden Leistungen in der Ausbildung zum Schiffsmechaniker. German Tanker Shipping hat auch während der Krise an der Ausbildung festgehalten. Hapag-Lloyd trage ebenfalls einen großen Anteil daran, dass der Beruf kontinuierlich ausgebildet wird.
Ausbildung für Quereinsteiger
Die Forward Academy in Wettenberg bietet mit „Fit4Logistics“ einen Ausbildungsgang für Quereinsteiger an. Der erste Kurs beginnt am 17. August. Die Ausbildung dauert vier Monate. Zunächst werden mit einem Test die Vorkenntnisse der Teilnehmer ermittelt. Anschließend folgen Präsenztage, Selbstlernphasen, Webinare, Seminare und Intensivtrainings. Der Kurs ist buchbar für die Bereiche Führung, Verkauf oder Service. Die Kosten betragen 9300, 7500 beziehungsweise 6400 Euro.
Erfahrung sammeln in den USA
Mit dem „Deutsch-Amerikanischen Praktikantenprogramm“ bietet die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) 60 jungen Deutschen auch in diesem Jahr die Möglichkeit, erste Berufserfahrungen in den USA zu sammeln. Bis zu einem Jahr können sich junge Berufstätige und Absolventen von Berufsfachschulen, Berufsschulen und Berufskollegs während eines Praktikums einen Einblick verschaffen.
Rampenproblematik: Bessere Kommunikation aller Beteiligten nötig
Lange Wartezeiten bei Be- und Entladung haben unterschiedlichste Ursachen – je nach Blickwinkel der Beteiligten. Das geht aus dem Sonderbericht zur Situation an der Laderampe hervor, der jetzt vom Bundesamt für Güterverkehr (BAG) veröffentlicht wurde. Befragt nach den Gründen dafür, machen Warenempfänger, Transportunternehmen und Fahrer sehr differenzierte Aussagen.
Ceva liefert Medtronic-Artikel über Leipzig
Die weltweit agierende Ceva Logistics hat im Norden Leipzigs ein Healthcare-Distributionszentrum in Betrieb genommen. Der neue Standort wird exklusiv für den Medizintechnik-Konzern Medtronic mit Hauptsitz in Minneapolis geführt, der von hier aus seine Kunden in Deutschland und Osteuropa beliefert. Mit dem neuen Warehouse will der Hersteller von Kathedern, Herzschrittmachern und Tomografie-Geräten vor allem in Deutschland aus wesentlich kürzere Lieferzeiten garantieren.
Amazon siedelt sich in Bayern an
Der weltgrößte Onlinehändler Amazon will in Schwaben ein neues Logistikzentrum bauen und damit rund 1000 feste Arbeitsplätze schaffen. In arbeitsreichen Phasen wie etwa vor Weihnachten sollen etwa 2000 befristete Arbeitsplätze hinzukommen. Die Bauarbeiten für das 110 000 m² große Gebäude in Graben, Landkreis Augsburg, sollen in Kürze beginnen und im Herbst abgeschlossen werden, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
Siemens benötigt Elbe-Ausbau
Die Leistung von Öl- und Gasturbinen ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Der Anlagenhersteller Siemens hat daher mit dem Hafen Dresden ein Konzept entwickelt. Der Hersteller transportiert die Turbinen in Komponenten nach Dresden, wo sie auf ein Binnenschiff verladen werden.
Vögele macht Logistik in Lehrte dicht
Der Schweizer Modehändler Charles Vögele, der in neun Ländern zirka 850 Filialen hat, schließt seinen Logistikstandort in Lehrte in Niedersachsen. Im Juli sei Schluss, hatte das Management im Februar den 128 Mitarbeitern mitgeteilt. Anscheinend will Vögele die Logistik aus Kostengründen fremdvergeben. Ein heißer Kandidat ist Meyer & Meyer, da der Logistiker im wenige Kilometer entfernten Peine bereits für den Händler Textilien lagert und aufbereitet.
Firmen informieren
Industrieunternehmen wie Audi, BASF, Still und die Holsten Brauerei (Carlsberg) gehören in diesem Jahr zu den Veranstaltern am Tag der Logistik, den 14. April 2011. Als Handelsunternehmen beteiligen sich Amazon, Würth oder Edeka. Unter den Dienstleistern, die Einblick in ihr tägliches Geschäft gewähren, sind Kühne + Nagel, Dachser, BLG und DB Schenker. Der Aktionstag soll Interessierten und Berufseinsteigern die vielfältigen
KPMG: Zahl der Fusionen und Übernahmen steigt
Im Transport- und Logistiksektor ist in diesem Jahr mit mehr Fusionen und Übernahmen zu rechnen. Das gilt vor allem für die Logistikmärkte in Europa und den USA. Das teilt die Beratung KPMG mit. Ihrer Analyse zufolge seien vor allem strategische Investoren aktiv. Im vergangenen Jahr wurden den Wirtschaftsexperten zufolge weltweit Fusionen und Übernahmen im Wert von etwa 84,25 Milliarden US-Dollar abgewickelt. Der Trend setze sich fort.
Smartphones kurbeln Versandhandel an
Das Umsatzvolumen im Versandhandel betrug im letzten Jahr 30,3 Milliarden Euro. Das entspricht einer Steigerung von 4,1 Prozent. Diese Zahlen hat der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) gemeinsam mit TNS Infratest ermittelt. Allein das Onlinegeschäft macht 60,4 Prozent aus. Der mobile E-Commerce wird laut bvh durch die zunehmende Verbreitung von Smartphones angekurbelt. Die Retourenquoten bleiben weitgehend unverändert. Sie betragen im Textilbereich bis zu 70 Prozent, bei Büchern etwa 2 Prozent.
Modetrends auch bei technischen Artikeln
Das Ersatzteilgeschäft wird immer schwerer prognostizierbar. Das betonte Dr. Johannes Söllner, BVL-Vorstandsmitglied und Geschäftsführer des Dienstleisters Geis, beim 7. Logistikdialog der BVL in Nürnberg. Die schwierige Bedarfsplanung betreffe nicht mehr nur stark saisonale Artikel, sondern ebenso technische Produkte. Denn auch diese unterliegen immer häufiger Modetrends.
DIHK warnt vor Störungen durch Lokführer-Streiks
DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben warnt vor möglichen schweren Folgen für die deutsche Wirtschaft infolge weiterer Lokführerstreiks: "In vielen Branchen ist alles auf eine Just-in-time-Produktion ausgerichtet. Streiks im Schienengüterverkehr können daher bereits nach wenigen Tagen zu Produktionsstörungen führen, denn ausbleibende Bahntransporte können oft nicht kurzfristig auf die Straße oder das Binnenschiff verlagert werden", sagte er.
Mango steckt 360 Millionen Euro in die Logistik
Die spanische Modekette Mango wird künftig ihre weltweiten Filialen von Vallès Oriental bei Barcelona aus beliefern. Nächstes Jahr soll die neue Vertriebszentrale mit einer Logistikfläche von 300.000 Quadratmetern in Teilen fertig sein. Wie der Konzern gegenüber LOG.Kompass bestätigte, fließen in die Anlage 360 Millionen Euro. Geschäftsführer Enric Casi plant ein Zentralgebäude und neun weitere Hallen.
Schärfere Auflagen für Futtermittelbetriebe
Als Konsequenz des Dioxinskandals haben sich Bund und Länder auf einen „Aktionsplan Verbraucherschutz in der Futtermittelkette“ geeinigt. Er soll die Futtermittelproduktion sicherer machen. Demnach dürfen Futterfette nicht in Anlagen hergestellt werden, in denen auch Industriefette produziert werden. In der EU soll es eine Positiv-Liste geben, die Stoffe aufführt, die in der Lebensmittelindustrie verwendet werden dürfen.
Söldner gegen Piraten
Private Sicherheitskräfte werden in Zukunft auch deutsche Schiffe schützen, die das Horn von Afrika passieren. Diese Konsequenz ziehen unter anderem die Reedereien Claus-Peter Offen und Ernst Komrowski nach Gesprächen mit Vertretern der Bundesregierung in Berlin. Die Schiffseigner seien „in erster Linie selbst für den Schutz vor Piraterie verantwortlich“, hatte der Maritime Koordinator der Bundesregierung, Hans-Joachim Otto, beschieden.
Sellner stellt Insolvenzantrag
Der Autozulieferer Sellner hat Ende Januar Insolvenzantrag gestellt. Als Gründe für die Zahlungsunfähigkeit nannte der Insolvenzverwalter Siegfried Beck Verluste wegen hoher Ausschussquoten bei neuen Fahrzeugmodellen und Fehlkalkulationen bei Großaufträgen. „Wir haben eine gute Marktstellung und volle Auftragsbücher. Das sind erfreuliche Ausgangsvoraussetzungen“, gibt sich Beck zuversichtlich.
Rewe veröffentlicht Nachhaltigkeitsleitfaden
Die Rewe Group will ihre Aktivitäten im Bereich Nachhaltigkeit stärken und hat deshalb jetzt "Leitlinien für nachhaltiges Wirtschaften" veröffentlicht. Ziel ist Unternehmensangaben zufolge, gemeinsam mit den Vertragslieferanten Nachhaltigkeitsgrundsätze auf die gesamte Lieferkette auszudehnen. Die Leitlinien haben den Charakter einer freiwilligen Vereinbarung, die die Handelgruppe mit Ihren Partnerunternehmen schließt.
TecDis-Netz bietet europaweit Technik-Logistik
Elf Unternehmen, die auf technische Distributions- und Installationsleistungen spezialisiert sind, haben sich europaweit zusammengeschlossen. Sie bieten unter der Marke TecDis in 30 Ländern Europas Logistikleistungen für die Hightech-Branche an. Die Bandbreite der Leistungen reicht von der internationalen Distribution unverpackter, empfindlicher Produkte bis hin zu europäischen Einbringungsdienstleistungen für medizinische Großgeräte.
Lekkerland eröffnet Verteilzentrum
Der Großhändler Lekkerland hat am Freitag ein neues Logistikzentrum in Großbeeren (Brandenburg) eröffnet. Der Neubau auf einem Areal von mehr als 40 000 m² ersetzt einen kleineren Standort in Berlin-Tegel.
Westhäfen prüfen Einstieg in Duisburg
Die Seehäfen Rotterdam und Antwerpen erwägen eine gemeinsame Übernahme von Anteilen am Duisburger Hafen. Dafür sind die niederländischen und belgischen Hafenbetriebe bereit, ihren ansonsten scharfen Konkurrenzkampf teilweise in eine Kooperation umzuwandeln. Es gehe um "strategische Entscheidungen", nicht in erster Linie um Gewinnabsichten, sagte ein Sprecher des Rotterdamer Hafens.
Tengelmann steigt in Spezialitätenversand ein
Die Mülheimer Unternehmensgruppe Tengelmann steigt ins exklusive Versandgeschäft mit Seegurken und Edel-Rindfleisch ein. Tengelmann habe einen Anteil von 30 Prozent an dem Heinsberger Spezialitäten-Versender Otto Gourmet GmbH übernommen, teilte das Unternehmen am Montag in Mülheim mit. Der Versandhändler ist auf hochwertige Fleisch- und Meeresprodukte spezialisiert.
Optimistische E-Händler
Mehr als die Hälfte der Internethändler erwartet einer Untersuchung von eBay zufolge in den nächsten drei Monaten steigende Umsatzerlöse. Die Anbieter halten die Logistik für direkt erfolgsentscheidend.
Luftfracht wird teurer
Zusätzliche Sicherheitskontrollen von Luftfracht könnten Kostensteigerungen in dreistelliger Millionenhöhe verursachen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC unter deutschen Logistikdienstleistern und Paketdiensten. Jedes dritte Unternehmen geht davon aus, dass der zusätzliche Aufwand die Aircargo-Branche über 200 Millionen Euro im Jahr kosten wird.
Atlas Design lagert Lager aus
Der Bekleidungshersteller Atlas Design Group überträgt die Lagerlogistik an die schwedische Post. Termin für die Übergabe ist der 17. Januar 2011. Die Unternehmen vereinbarten eine Vertragslaufzeit von zunächst fünf Jahren. Bislang organisierte Atlas Design die Logistik im Lager Göteborg in Eigenregie.
Verlader zahlen mehr
Die Preise im Ladungsverkehr sind in den vergangenen Monaten gestiegen. Dieser Anstieg hat sich im dritten Quartal zwar deutlich verlangsamt. Im Bereich Lebensmittel ging es allerdings noch weiter rauf. Die Preise stiegen laut Transport Market Monitor von Capgemini Consulting und der Logistikplattform Transporeon für Lebensmittel- und Getränketransporte überproportional. Beim Stückgut zeichnen sich ebenso Preisanhebungen ab. Die Vorstöße einiger Dienstleister haben Signalwirkung.
Nordex ändert Montage
Mit Unterstützung der Berliner Logistikberatung 4flow hat Nordex die Montage von Gondeln und Schaltschränken für Windenergieanlagen von Insel- auf Fließmontage umgestellt. Im Rostocker Werk konnte dadurch die Durchlaufzeit in der Gondelproduktion nach eigenen Angaben um die Hälfte reduziert werden. Durch das Taktprinzip der Fließmontage steht das Material dort bereit, wo es montiert wird.
Woolworth wagt Neustart
Die Kaufhauskette Woolworth will nach der Insolvenz im vorigen Jahr langfristig wieder bis zu 500 Filialen aufbauen. Verwaltung und Logistik sind in Unna zusammengelegt worden. Dort arbeiten derzeit rund 300 Mitarbeiter, davon die Hälfte im Bereich Logistik. Früher war die Verwaltung in Frankfurt und die Logistik in Bönen. Alle Geschäfte beliefern Speditionen wie DHL zweimal pro Woche. Die Lagerflächen in den Filialen sollen sich deutlich verkleinern.
Coop organisiert Verteilzentralen neu
Die schweizerische Einzelhandelskette Coop legt in einem Neubau in Schafisheim die Verteilzentren der Regionen Zentralschweiz-Zürich und Nordwestschweiz zusammen. Dort wird auch die Tiefkühllogistik zentralisiert. Die Verteilzentrale Basel sowie die Tiefkühl-Verteiler Givisiez und Hinwil sollen 2015 oder später geschlossen und dazu gemietete Außenlager aufgegeben werden.
Puma-Partner müssen Emissionen senken
Das Sportartikelunternehmen Puma hat seine Lieferanten und Logistikdienstleister aufgefordert, ihren CO2-Fußabdruck zu reduzieren. Sie sollen ihre CO2-Emissionen bis 2015 um 25 Prozent verringern. Mit 20 Hauptlieferanten unter anderem in China, Vietnam und Kambodscha hat Puma die Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten ab 2011 vereinbart.
Autoproduktion wandert nach China
Die deutschen Autobauer inklusive Ford und Opel werden 2010 erstmals in China mehr Pkw verkaufen als in Deutschland. Das ergab eine Hochrechnung des Center Automotive Research (CAR) an der Universität Duisburg-Essen. So würden die deutschen Autobauer 2010 voraussichtlich etwa 2,1 Millionen Pkw in China verkaufen (plus 38 Prozent). In Deutschland erwarten die Analysten bei den deutschen Konzernen etwa 2 Millionen Verkäufe (2009: 2,5 Millionen Pkw).
Rohstoffmangel gefährdet Supply Chains
Die Versorgungsangst bei Technologiemetallen greift immer weiter um sich. Der Grund: Die Exportbeschränkungen des Hauptlieferanten China, vor allem bei den sogenannten seltenen Erden, die in vielen Hochtechnikprodukten verwendet werden. Der BDI sieht eine Gefahr für die Wertschöpfungsketten den Industriestandort Deutschland.
Colgate setzt mehr auf die Schiene
Colgate-Palmolive will den Anteil der Schiene bei Outbound-Verkehren erhöhen. Lkw-Transporte aus Lagern in Berlin, Hamburg und München wurden bereits auf die Schiene verlegt. 10 Prozent der Sendungen laufen derzeit im Kombinierten Verkehr. Im nächsten Jahr sollen noch Nürnberg und Stuttgart dazukommen. Dann würde der Lageroutbound-Verkehr auf der Schiene 20 Prozent betragen.
Hersteller straffen Lieferketten
Industrieunternehmen achten bei der Auswahl ihrer Zulieferer immer stärker auf Kosten und potenzielle Risiken. Das zeigt eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens KPMG, für die 200 Konzerne befragt wurden. Demnach hat jeder dritte Hersteller in den vergangenen zwei Jahren ausgelagerte Teile der Lieferkette wieder in die eigenen Hallen zurückgeholt.
Terrorabwehr: Bundesregierung prüft schärfere Regeln im Frachtverkehr
Nach den Paketbombenfunden in England und Dubai stellt die Bundesregierung die Abläufe im Frachtverkehr auf den Prüfstand. Nicht nur aus dem Jemen könnten Einfuhren gestoppt werden. Zur Analyse der Situation wurde ein Arbeitsstab von Auswärtigem Amt, Verkehrs- und Innenministerium sowie den Sicherheitsbehörden eingerichtet. Angestrebt wird ein EU-weites Vorgehen zusammen mit den USA.
Autobauer kämpfen um Vertrauen der Zulieferer
Zurzeit werden intensiv kooperative Planungskonzepte in der Autoindustrie diskutiert. Die OEMs sind zudem bemüht, langfristigere Prognosen zu geben. General Motors zum Beispiel hat die Vorausschau gegenüber dem Zulieferer Conti von wenigen Wochen auf 40 Wochen erhöht. Die Hersteller plagen nach dem rasanten Aufschwung derzeit akute Engpässe.
Hightech-Industrie gefährdet
Acht von zehn deutschen Firmen mit einem Umsatz von über 250 Millionen Euro sehen laut einer Forsa-Umfrage eine Gefährdung für ihr Geschäft aufgrund von drohenden Engpässen bei seltenen Metallen.
Verlader finden verstärkt Geschmack an der Schiene
Lebensmittelverlader sind zunehmend interessiert, Kühltransporte von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Dies werde jedenfalls aktuell bei Ausschreibungen von Kühltransporten deutlich, berichten Dienstleister. So ist zum Beispiel von einem Konzern zu hören, dessen Vorstand die Logistikabteilung aufgefordert hat, 30 Prozent des Aufkommens künftig im Kombinierten Verkehr zu transportieren.
Grüner Druck auf Siemens-Partner wächst
Siemens forciert seine Umweltstrategie: Dabei geht es nicht nur um einen Umweltcheck von 300 eigenen Standorten. Auch die Lieferanten sollen ihre Produktion auf Herz und Nieren prüfen. Das betrifft vor allem die 1000 Schlüssellieferanten mit einem Energiekostenanteil von bis zu 45 Prozent. Sie könnten Berechnungen zufolge den CO2-Ausstoß um 1,5
Bestände sind aber kein Allheilmittel. Multiple Sourcing wiederum wird bei Teilen problematisch, für die es weltweit kaum Zulieferer gibt. Infrage käme noch die Reintegration der Fertigung kritischer Teile. Bretzke: „Das aber würde Skaleneffekte zerstören. Zudem würde das Unternehmen die Flexibilität verlieren, die es durch die Vergabe der Fertigung an den Markt gesucht hat.“
Der Konzern hatte zuletzt vor allem daran gearbeitet, die Prognosen für die Logistikplanung mit Kunden und Spediteuren zu verbessern. Eine Software des Anbieters Terra Technology soll den Transport- und Logistikplanern ermöglichen, Trends und Bedarfe besser vorhersehen zu können.
Amazon will nach eigenen Angaben in dem Warenverteil-Zentrum bis zu 1000 feste Arbeitsstellen schaffen. Hinzu kommen noch einmal bis zu 1000 saisonale Jobs wie beispielsweise im Weihnachtsgeschäft. Außer in Werne ist Amazon auch am Niederrhein, in Rheinberg, aktiv, wo bis zum Winter ein 110 000 m2 großes Logistikzentrum stehen soll. Auch dort will Amazon 1000 Mitarbeiter einstellen.
Die Ausbildung umfasst unter anderem die Bereiche Umschlag, Disposition und Kundenservice. Bei Interesse und entsprechender Eignung, kann die Ausbildung anschließend um ein Jahr verlängert und als Kaufmann/-frau für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen abgeschlossen werden.
Gründe für den Arbeitskräftemangel ist der starke Rückgang bei Schulabgängern und das Image des Berufs. Die Initiative sucht nach Maßnahmen, die bei jungen Leuten das Interesse für Speditionsberufe wecken.
Bremens Häfensenator Martin Günthner betonte bei der Auszeichnung im Rahmen des 5. Schifffahrtskongresses, dass die Qualifizierung von Fachkräften für den maritimen Standort Deutschland wettbewerbsentscheidend ist. Mit Blick auf die Nationale Maritime Konferenz im Mai in Wilhelmshaven wies er darauf hin, dass die Ausbildung bei der Schifffahrtsförderung Priorität haben muss.
Nach mehreren Monaten Berufstätigkeit können die Teilnehmer sogar die entsprechenden staatlich geprüften Berufsabschlüsse erwerben. Das modular aufgebaute Angebot ist auch für Kandidaten interessant, die bereits in der Branche tätig sind. Sie finden Weiterbildungsbausteine, die sie als offenes Seminar/Webinar oder als Lehrgang belegen können.Wbsite
In Zusammenarbeit mit der Partnerorganisation CDS International unterstützt die GIZ die Teilnehmer bei der Beantragung des Visums. Ferner ist eine Finanzierungshilfe in Form von Stipendien oder Darlehen möglich. Ebenso kann es einen Zuschuss zu den Reisekosten sowie zu einem Sprachkurs geben. Weitere Informationen sind im Internet zu finden.
In die Untersuchung hat das BAG ausgewählte Industrie- und Handelsunternehmen, die Seehäfen Hamburg und Bremerhaven, ein Kombiterminal in Süddeutschland sowie die Flughäfen Frankfurt/Main und Leipzig einbezogen. Wichtigste Voraussetzung, um die Probleme in den Griff zu bekommen: Alle Beteiligten müssen besser miteinander kommunizieren.
Bisher wurden die täglich rund 1200 Artikel vom holländischen CEVA-Lager Herlen an die deutschen Kliniken geliefert. "Von Leipzig aus garantieren wir 100-prozentige nextday-Lieferungen bis zum Morgen, selbst wenn im Extremfall die Bestellung erst 18 Uhr eingeht", so Medtronic-Chefdirektorin Sandra Hildebrandt. Genutzt werde dabei das Expressnetz von DHL.
Das geplante Logistikzentrum in Schwaben ist das erste in Bayern. Amazon-Zentren gibt es bisher im hessischen Bad Hersfeld, in Leipzig und im nordrhein-westfälischen Werne. Diese beliefern Millionen von Kunden etwa mit Elektronikartikeln, Büchern oder auch Spielzeug.
Hätte das Konzept nicht funktioniert, hätten wir die Turbinen woanders bauen müssen“, sagte Uwe Wittig, Leiter des Industriedampfturbinengeschäfts bei Siemens in Görlitz, Mitte März beim 12. Logistics Forum in Duisburg. Von der Verkehrspolitik erwarte er den Ausbau der Elbe, denn: „Das ist ein Muss.“
Platz genug wäre in Peine, denn Meyer & Meyer könnte dort noch um bis zu 14.000 Quadratmeter Lagerfläche aufstocken. Vögele stellt sich derzeit neu auf. Dazu gehört auch eine Konsolidierung der Logistik. Was mit anderen Standorten geschieht, ist nicht bekannt.
Seit 2008 gibt es den deutschlandweiten Aktionstag. Im April 2010 verteilten sich rund 28.500 Menschen auf 333 Veranstaltungen. Die Idee zum Tag der Logistik hatte Dr. Eugen Makowski, Leiter IT und Unternehmenslogistik der Hornbach-Baumarkt AG. Viele Unternehmen versprechen sich von dem Tag, Nachwuchs zu gewinnen.
Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass die Übernahmen im Logistiksektor gegen den Trend zugelegt haben. Das Transaktionsvolumen über alle Wirtschaftsbereiche hinweg blieb von 2009 auf 2010 konstant. In Transport und Logistik hat es sich den Wirtschaftsanalysten zufolge verdreifacht. Das war mehr als vor der Krise im Jahr 2007.
„Retouren gehören zum Versandhandel wie Kleiderständer zum Stationärhandel“, sagt Christoph Wenk-Fischer, Hauptgeschäftsführer des bvh, gegenüber LOG.Kompass. Das Thema hätten die Versandhändler mittlerweile verinnerlicht, es gehöre zum Geschäftsmodell dazu. Rücksendungen werden als Teil des Lagerbestands angesehen, auch wenn die Ware noch unterwegs ist.
Schwankungen führen laut Söllner zu einem Anstieg der Sicherheitsbestände. Daher sei es wichtig, die Lagerbestände ständig auf Aktualität hin zu prüfen, um sie möglichst gering zu halten. Folge der Modetrends ist eine große Komplexität aufgrund der Variantenvielfalt. Dies führe Söllner zufolge zu einer starken Zentralisierung in der Ersatzteillogistik.
Wansleben reagierte damit die Ankündigung der Lokführer-Gewerkschaft GdL, demnächst stärker den Güterverkehr zu bestreiken. Die GDL erwartet bei ihrer bis Montag laufenden Urabstimmung eine große Zustimmung für einen regulären Arbeitskampf. Sie will einen Flächentarifvertrag durchsetzen, der für alle Lokführer gelten soll.
Zu der Logistikfläche kommen rund 100.000 Quadratmeter für Aufgaben wie Verpackung und Etikettierung hinzu. Derzeit beliefert das Unternehmen gut 1750 Läden in mehr als 100 Ländern. Bürokratische Querelen haben das Projekt lange verhindert. Trotz Krise im Land wächst die Textilkette in atemberaubender Geschwindigkeit. Nach 360 neuen Filialen im vorigen Jahr, sind 500 neue Shops geplant.
Problem bei den Kontrollen: In Deutschland fehlen nach Einschätzung von Branchenkennern 1500 staatliche Prüfer, um die Lebensmittelindustrie überhaupt nach den geltenden Regelungen zu kontrollieren. Geprüft werden müssten außerdem nicht nur Produzenten, sondern ebenso weiterverarbeitende Betriebe, zu denen auch Logistikdienstleister zählen können.
Die Vertreter des Verteidigungs- und Innenministeriums haben sich dem Verband Deutscher Reeder (VDR) zufolge bereit gezeigt, über die Ausweitung der Atalanta“-Mission auf den präventiven Schutz besonders gefährdeter Schiffe „durch hoheitliche Kräfte“ zu reden. Und zwar unabhängig von der Flagge, unter der ein Schiff fährt.
Das Unternehmen mit Sitz in Neuendettelsau (Landkreis Ansbach) fertigt Innenraum-Oberflächen. Zu den Kunden zählen alle deutschen Autohersteller, aber auch große internationale Marken wie Cadillac, Chrysler, Nissan, Renault und Rolls Royce. Die Sellner Gruppe gehört seit 2005 zur EquiVest/CBR Management GmbH und beschäftigt weltweit etwa 2400 Mitarbeiter.
"Es ist aber unser erklärtes Ziel, gemeinsam mit unseren Vertragspartnern verbindliche Standards in den Lieferketten zu formulieren ", wird Manfred Esser, Vorstand Strategischer Einkauf, in einer Unternehmensmitteilung zitiert.
Die Partner arbeiten bereits über zehn Jahre zusammen. Auftraggeber sind Hightech-Unternehmen und Gesundheitsbetriebe. Beteiligt sind Wincanton, Allport, Englmayer, HTM, Ekol, MTAB, Network International Cargo, Rollema, Schachinger techlog, Tecnotrans und Weber-Vonesch. Der gemeinsame Name soll die enge Kooperation der Firmen bekannter machen.
Die Investitionssumme belief sich nach Unternehmensangaben auf 16 Mio. EUR. Es entstanden vorerst 30 neue Arbeitsplätze. Von Großbeeren aus beliefert Lekkerland Kunden in Berlin und Brandenburg unter anderem mit über 500 regionalen Artikeln. Das Verteilzentrum ist bereits seit Mitte November in Betrieb.
Die Seehäfen setzen darauf, dass die Bundesregierung ihren Drittel-Anteil veräußert, berichtet die Amsterdamer Zeitung "de Volkskrant". Die beiden anderen Drittel sind in Besitz des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Duisburg.
Im Angebot sind etwa katalanische Seegurken und japanisches Wagyu-Rinderfilet. Kunden des Familienunternehmens sind Spitzenrestaurants und Hobbyköche. Das 2004 von Stephan, Wolfgang und Michael Otto gegründete Unternehmen werde auch weiterhin von den Brüdern geleitet, hieß es. Zum Kaufpreis wollte Tengelmann keine Stellung nehmen.
An dem „Online Business Barometer“ beteiligten sich 859 Händler. Sie erwarten beim E-Commerce in Deutschland in diesem Jahr Umsätze von 23,7 Milliarden Euro.
Das Ergebnis im Detail: Zwei von drei Befragten denken laut Studie, dass sich maximal die Hälfte der Kosten an die Kunden weiterreichen lässt. Nur die Zahl der Kontrollen zu erhöhen, werde nicht reichen, schreiben die Analysten von PwC. Es sei ein umfassendes Konzept notwendig.
Das Modeunternehmen produziert und verkauft Hemden, Krawatten, Unterwäsche und Accessoires. Der Umsatz beträgt jährlich 27,6 Millionen Euro. Die Logistiksparte der schwedischen Post gewinnt ein Geschäftsvolumen von etwa 4 Millionen SEK (425.000 Euro) hinzu.
Grund für die Bereitschaft der Auftraggeber, Aufschläge zu akzeptieren, dürften knapper werdende Kapazitäten und Kostensteigerungen sein. Sie kalkulieren für das kommende Jahr bereits mit höheren Ausgaben für Transport und Logistik. Bei Lebensmitteln liegen die Preise aber immer noch unter Vorkrisenniveau.
Das Besondere in der Produktion: Auf Großleinwänden kann der Mitarbeiter den Fortschritt im jeweiligen Takt ablesen. Störungen werden ebenfalls visualisiert und an die zentrale Fertigungssteuerung gemeldet. Zusätzlich wurde eine neue Produktlinie aufgelegt und ein neues Lagerverwaltungsmodul in Betrieb genommen.
Woolworth gehört nun zu 55,5 Prozent der HH Holding von Stefan Heinig und zu 30 Prozent der Tengelmann-Gruppe. Diese ist über das Textilhandelsunternehmen Kik mit Heinig verbunden. Das Unternehmen will die Lager- und Logistikkosten (einschließlich Mieten) im Vergleich zum alten Konzept um 60 Prozent senken.
Die Maßnahmen sind Teil einer neuen Logistikstrategie. Das Unternehmen will Lagerung und Kommissionierung weiter automatisieren und so Kosten senken. In den vergangenen Jahren konnte Coop mit der Logistikstrategie „2005+“ jährlich knapp 44 Millionen Euro sparen. Außerdem will die Handelskette bis 2023 CO2-neutral arbeiten.
Bis zum Jahr 2015 sollen 50 Prozent aller Puma-Produkte einem eigenen Nachhaltigkeitsindex entsprechen. Das Unternehmen hat keine eigene Produktion und lässt fast ausschließlich in Asien fertigen. Weitere Informationen zum Nachhaltigkeitsprogramm
VW betreibt heute neun Werke in China, drei kommen bis 2015 dazu. Dann wird der Wolfsburger Konzern dort genauso viele Werke wie in Deutschland haben. Auch für Mercedes wird China bis 2015 der größte Markt sein. Rund 70 Prozent der Autos sollen dann lokal gefertigt werden.
Die Verknappung könnte auch dazu führen, dass die Industrieunternehmen weitere Standorte nach China verlagern. Denn Experten befürchten, dass das Regime die Exportquoten 2011 höchstwahrscheinlich weiter senken wird. Das Land kontrolliert heute 97 Prozent der Weltproduktion der seltenen Erden, obwohl nur gut ein Drittel der Vorkommen in China liegen.
Darüber hinaus denkt man in dem Unternehmen darüber nach, das Binnenschiff in Nordwest- und Südost-Ausrichtung einzusetzen. Derzeit laufen entsprechende Kalkulationen und Verhandlungen. Auch diese Verkehre sollen 2011 starten.
Weitere 40 Prozent erwägen einen solchen Schritt, um Kosten und Risiken zu senken. Rund 40 Prozent der Befragten wollen in den kommenden zwei Jahren mit einer kleineren Zahl von Zulieferern zusammenarbeiten.
Konkrete Ländernamen für Einfuhrverbote nannte Seibert zunächst nicht. Die Deutsche Flugsicherung wurde vom Verkehrsministerium angewiesen, bis auf weiteres nicht nur Flüge jemenitischer, sondern auch anderer Fluggesellschaften aus dem arabischen Land nach und über Deutschland zu untersagen. Stimmen aus der Wirtschaft warnten unterdessen vor vorschnellen Beschlüssen.
Die OEMs hatten ihre Lieferanten vor und während der Krise mit ungenauen Prognosen und kurzfristigen Abrufen im Regen stehenlassen. „Einzelne Hersteller wussten im Mai 2008, dass im Oktober Schluss ist. Erst im September durften wir es dann auch wissen“, berichtet Conti-Logistikleiter Dr. Wolfgang Menzel.
Deutsche Industrien sind bei Metallen wie Indium oder Lithium fast zu 100 Prozent importabhängig. Die Marktmacht entfällt zudem oft auf nur wenige Anbieter.
Es ist davon auszugehen, dass der Druck auf die Logistiker, grüne Lösungen anzubieten, zunehmen wird. Gerade die Konsumgüterhersteller befürchten Gesetze, die ihnen vorschreiben, auf den Produkten die CO2-Emissionen auszuweisen. Dann könnte Umweltverträglichkeit endgültig ein Kaufkriterium im Regal werden.
Die Teilnahme an den Prüfverfahren sei zwar freiwillig, teilt Siemens mit; doch es ist anzunehmen, dass Zulieferer, die der grünen Empfehlung nicht folgen, unter Druck geraten. Auch von den Logistikern erwarte Siemens ein „angemessenes Umweltmanagement“. Ziel sei es, ein Unternehmen mit durchgehend umweltfreundlicher Lieferkette zu werden.